Mit dem heutigen Richtfest der neuen modularen Sporthalle an der Fredersdorfer Straße setzt Berlin ein weiteres sichtbares Zeichen für den Fortschritt der Berliner Schulbauoffensive. Das Projekt ist Teil der Schulbauoffensive II und steht beispielhaft für die integrierte Entwicklung moderner Schulstandorte in der wachsenden Hauptstadt.
Die neue 4-zügige Sporthalle des Typs C basiert auf dem modularen Typenprogramm des Landes Berlin. Dieses ermöglicht eine deutliche Beschleunigung von Planungs- und Bauprozessen und setzt zugleich innovative pädagogische Konzepte wie die Compartmentschule um. Die Halle wird in einer gestapelten Bauweise mit insgesamt sechs Hallenteilen errichtet und bietet künftig vielfältige Möglichkeiten für Schul- und Vereinssport.
Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler: „Die Berliner Schulbauoffensive zeigt hier erneut, wie wir schneller, effizienter und zugleich qualitativ hochwertig bauen können. Besonders wichtig ist uns dabei die integrierte Entwicklung von Schulstandorten – wir schaffen nicht nur Gebäude, sondern Orte für Bildung, Bewegung und Begegnung im Quartier.“
Dr. Torsten Kühne, Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung:
„Der Sportkomplex des Heinrich-Hertz-Gymnasiums ist ein Beispiel gelungener Zusammenarbeit aller Beteiligten der Berliner Schulbauoffensive: Die HOWOGE stellt den Schulneubau mit 784 Schulplätzen termingerecht zum Schuljahresbeginn fertig. Und zeitgleich errichtet die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen einen modernen Sportkomplex, den die Schulgemeinschaft des Heinrich-Hertz-Gymnasiums sowie zwei weitere Schulen aus dem Kiez für den Schulbetrieb nutzen. Der Sportkomplex bietet viel Raum für Sport und Bewegung: Es entstehen eine sechsteilige Halle, ein Kleinspielfeld, eine kombinierte Lauf- und Sprungbahn, eine Kugelstoßanlage sowie eine Gymnastikwiese. Nach Schulschluss steht dieser Bereich dem Vereinssport im Bezirk zur Verfügung. So schaffen wir gemeinsam dringend benötigte Schulplätze und eröffnen dem Sport neue Flächen in Friedrichhain-Kreuzberg.“
Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann: „Hier in Friedrichshain entsteht ein neuer Ort für Bildung, Bewegung und Begegnung – für die Schule ebenso wie für den Vereinssport im Kiez. Damit stärken wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der wachsenden Stadt. Denn in unserem dicht besiedelten Bezirk sind Sportflächen leider rar gesät.“
Bezirksstadtrat für Schule, Sport und Facility Management Andy Hehmke: „Mit der neuen Doppelsporthalle schaffen wir einen modernen, vielseitigen und funktional durchdachten Ort für Sport. Die klare Gliederung des Gebäudes, die flexiblen Hallenbereiche und die hochwertige Ausstattung bieten optimale Bedingungen für den Schul- und Vereinssport. Gleich drei Schulen werden diese Hallen künftig nutzen.“
Die moderne Sporthalle entsteht auf einem bestehenden Schulsportgelände, auf dem zuvor eine sanierungsbedürftige DDR-Tonnensporthalle abgerissen wurde. Ergänzend werden neue Außensportflächen geschaffen, darunter ein Kleinspielfeld, eine kombinierte Lauf- und Sprunganlage, eine Kugelstoßanlage sowie eine Gymnastikwiese.
Künftig wird die Halle von drei Schulen gemeinsam genutzt: dem Heinrich-Hertz-Gymnasium, dem Andreas-Gymnasium und der Ludwig-Hoffmann-Schule. Neben der schulischen Nutzung steht sie auch dem Vereinssport zur Verfügung. Zur Ausstattung gehören unter anderem Zuschauergalerien in zwei Obergeschossen, ein großzügiges Foyer sowie moderne Umkleidebereiche.
Das Bauvorhaben wird durch das Generalunternehmen Klebl GmbH umgesetzt, die Planung verantwortet Bruno Fioretti Marquez GmbH. Beteiligt sind zudem das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.
Mit dem Projekt unterstreicht das Land Berlin seinen Anspruch, dem steigenden Bedarf an Schul- und Sportinfrastruktur mit innovativen, nachhaltigen und effizienten Lösungen zu begegnen. Die Gesamtkosten für die neue Sporthalle und die dazugehörigen Außenanlagen werden sich an diesem Standort auf ca. 28,5 Mio. € belaufen.