Die Umgestaltung des südlichen Europaplatzes, dem Vorplatz des Hauptbahnhofs an der Invalidenstraße, beginnt am 2. Februar 2026. Im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen wird die Firma Strabag die Baumaßnahme umsetzen. Die Baumaßnahme erfolgt nach dem freiraumplanerischen Entwurf des Büros Rehwaldt Landschaftsarchitekten und kostet rund 3,1 Mio. Euro.
Der Europaplatz wird im ersten Halbjahr 2026 zu einem klimaresilienten, ansprechenden Bahnhofsvorplatz umgebaut. Zentrale Elemente sind dabei die Schaffung von großzügigen und barrierefreien Bewegungskorridoren zwischen Bahnhof und Bus- und Tramhaltestellen, die Pflanzung von 30 hitzeresilienten Bäumen mit Regenwasserentsorgung über eine Rigole sowie neue Sitz- und Wartebereiche auf dem Vorplatz. Ergänzend entsteht eine Fahrradabstellanlage für rund 220 Fahrräder im Doppelparksystem und acht Lastenräder mit einem begrünten Dach. Darüber hinaus werden Geh- und Radwege neu geordnet sowie die Bushaltestelle erneuert und mit moderner Anzeigetechnik ausgestattet. Im Zuge der Baumaßnahme wird auch die Fußgängerfurt zur Straßenbahn um 5 Meter erweitert, um den hohen Nutzungszahlen gerecht zu werden.
Es ist vorgesehen, dass der Umbau in kleinen Bauabschnitten umgesetzt wird, um die Belastungen für die Nutzerinnen und Nutzer möglichst begrenzt zu halten. Die Erreichbarkeit des Hauptbahnhofs über den Europaplatz bleibt durchgehend gewährleistet. Eine Befahrung des Platzes ist, abgesehen vom Rettungsverkehr, dann grundsätzlich nicht mehr möglich. Der Fußverkehr wird in allen Bauphasen gesichert zu den einzelnen Zielen geführt. Die Vorfahrt des Taxenverkehrs erfolgt zukünftig über den Washingtonplatz, wo die Vorfahrtsmöglichkeiten für Taxen mit einer weiteren Fahrspur erweitert worden sind.