Schärfere Corona-Regeln für Gastronomie

Schärfere Corona-Regeln für Gastronomie

In Berliner Restaurants gelten von diesem Mittwoch (2. September 2020) an strengere Regeln für die mögliche Verfolgung von Kontakten wegen der Corona-Pandemie. Die Pflicht zur Erfassung von Gästedaten gilt künftig nicht nur für die Innenräume der Gaststätten, sondern auch für Plätze außerhalb.

Gastronomie während der Corona-Krise

© dpa

15.05.2020, Berlin: Eine Kellnerin serviert Essen im Hard Rock Cafe Berlin.

Das beschloss der Senat am Dienstag. Zudem werden in der geänderten Corona-Verordnung auch die Gäste in den Blick genommen: Sie sind nun verpflichtet, vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Andernfalls droht ein Bußgeld zwischen 50 und 500 Euro. Die Erfassung der Daten soll dabei helfen, Gäste zu informieren, wenn sich herausstellt, dass in Restaurants jemand mit dem Corona-Virus infiziert war. Gesundheitssenatorin Delek Kalayci (SPD) sagte, dies sei ein Thema, «wo wir viel Nachlässigkeit beobachten». Sie hoffe nun darauf, dass sich Besucher nicht mehr mit Namen wie «Mickey Mouse» in den Unterlagen eintragen. Die Gastwirte müssten stärker darauf achten.
Biergarten
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 1. September 2020