Brandenburgs Regierungschef Woidke nannte als Ziel einen effizienteren Umgang mit Abwasser. Die Frage sei, wie «können wir es schaffen, nicht mehr das gesamte geklärte Abwasser in Flüsse zu kippen?», fragte Woidke. Es gehe darum, zur Grundwasserneubildung beizutragen. Er nannte den US-Elektroautobauer Tesla als Beispiel. Tesla will für einen geplanten Ausbau des Werks in Grünheide kein neues Frischwasser benötigen. Das Unternehmen will das Abwasser aus der Produktion nach eigenen Angaben komplett wiederverwerten. Das Land Brandenburg ist eine der trockensten und niederschlagsärmsten Regionen in Deutschland. Wasserversorger erwarten steigende Verbräuche und befürchten, sie mit den vorhandenen Wasserrechten nicht mehr decken zu können.