Wegner zum 9. November: „Tag ist Mahnung und Hoffnung zugleich“
Pressemitteilung vom 06.11.2026
Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, erklärt zum Gedenktag 9. November vorab:
„Der 9. November ist ein Schicksalstag für Deutschland, an den wir uns gerade in Berlin stets aufs Neue erinnern. Einerseits gedenken wir der Novemberpogrome von 1938, als sich Hass und Menschenverachtung mit brutaler Gewalt gegen Mitbürgerinnen und Mitbürger jüdischen Glaubens richteten und für Tod und Zerstörung sorgten. Andererseits kommen uns Hoffnungsmomente der deutschen Geschichte in den Sinn wie die Ausrufung der Republik 1918 und der Mauerfall 1989, der den Weg ebnete für eine friedliche Revolution, die schließlich in der Wiedervereinigung und einer gesamtdeutschen Demokratie mündete. Dieser Tag zeigt, welche Kraft Mut und Einsatz für Demokratie entfalten kann, aber auch welche Zerstörung und Gewalt aus Hass und Hetze entstehen. Wir tragen die Verantwortung, das Erinnern lebendig zu halten und aus unserer Geschichte immer wieder neu den Auftrag für eine offene, freie und menschliche Gesellschaft zu ziehen.“
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