Bericht zum Abfallwirtschaftskonzept 2020-2030 vorgelegt

Pressemitteilung vom 13.10.2026

Aus der Sitzung des Senats am 13. Oktober 2026:

Der Senat hat auf Vorlage von Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, den dritten Bericht zur Umsetzung des Abfallwirtschaftskonzepts (AWK) 2020–2030 zur Kenntnis genommen. Der Bericht enthält die Stoffstrom-, Klimagas- und Umweltbilanz für das Jahr 2024 sowie den Umsetzungsstand der Maßnahmen im Jahr 2025.

Demnach befindet sich der größte Teil der im AWK beschriebenen Maßnahmen bereits in der Umsetzung. Das Aufkommen an Haus- und Geschäftsmüll lag 2024 bei rund 791.200 Tonnen, das entspricht 203 Kilogramm pro Person. Damit bewegt sich Berlin im Zielkorridor, den das Abfallwirtschaftskonzept sowohl im Basisszenario als auch im ökologischen Szenario für die Jahre 2025 und 2030 vorsieht.

Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Der Bericht zeigt, dass Berlin mit seiner Zero-Waste-Strategie auf Kurs ist. Die meisten Maßnahmen laufen, beim Haus- und Geschäftsmüll erreichen wir die Werte, die wir uns vorgenommen haben. Entscheidend bleibt, Abfälle gar nicht erst entstehen zu lassen und Wertstoffe sauber zu trennen. Dafür sind weiterhin gemeinsame Anstrengungen von Berlinerinnen und Berlinern, Wirtschaft und Verwaltung notwendig.“

Das Abfallwirtschaftskonzept folgt dem Grundsatz der Abfallhierarchie: Vermeidung hat Vorrang vor Wiederverwendung, Wiederverwendung vor Recycling und Recycling vor sonstiger Verwertung und Beseitigung. Die Stoffstrom-, Klimagas- und Umweltbilanz wird regelmäßig fortgeschrieben und dient als Grundlage, um den Fortschritt der Maßnahmen zu überprüfen.