Berlin sieht Stärkung der Arbeitsbedingungen von Schulhausmeisterinnen und Schulhausmeistern vor
Pressemitteilung vom 29.09.2026
Aus der Sitzung des Senats am 29. September 2026:
Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Katharina Günther-Wünsch, zu Richtlinien für die Aufwertung der Arbeitsbedingungen für Schulhausmeisterinnen und Schuhausmeister berichtet. Dabei geht es um bezirksübergreifende Angleichungen, Vorgaben und Verbesserungen der Arbeitsbedingungen.
Vorgesehen ist unter anderem, Schulhausmeisterinnen und Schulhausmeistern standardmäßig mit einem mobilen, digitalen Arbeitsgerät (Laptop oder Tablet) auszustatten. Die Richtlinien sehen zudem eine angemessene Ausstattung der Werkstatt- und Lagerräume sowie geeignete Möglichkeiten zur sicheren Aufbewahrung von Geräten und Materialien vor. Dazu gehören unter anderem verschließbare Lagerflächen für benzinbetriebene Geräte und ein DIN-gerechter Schrank für die Lagerung von Akkus. Auch ist vorgesehen, eine Ausstattung mit manuellen Geräten zur Pflege von Außenanlagen und zur Durchführung des Winterdienstes sicherzustellen. Die neue Richtlinie enthält darüber hinaus Regelungen zu Kompetenzen und Weisungsbefugnissen von Schulhausmeisterinnen und -hausmeistern.
Die Erarbeitung berlinweiter Vorgaben für die Arbeitsbedingungen von Schulhausmeisterinnen und Schulhausmeistern wurde federführend durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie übernommen. In diesen Prozess waren die Berliner Bezirke eng eingebunden.
Nach der Erstellung der Richtlinien soll regelmäßig beraten werden, ob diese den aktuellen Erfordernissen anzupassen sind, um langfristig bessere Arbeitsbedingungen für alle Schulhausmeisterinnen und Schulhausmeister in allen Berliner Bezirken zu schaffen.
Zu einem späteren Zeitpunkt wird auch zu klären sein, ob weitere Schulhausmeisterstellen zu schaffen seien. Dafür haben die Bezirke bereits ein Referenzmodell erarbeitet.
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