7. Berliner Sportbericht beschlossen

Pressemitteilung vom 25.08.2026

Aus der Sitzung des Senats am 25. August 2026:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung den von der Senatorin für Inneres und Sport, Iris Spranger, vorgelegten 7. Berliner Sportbericht beschlossen. Der Bericht erfüllt die Vorgaben des Berliner Sportförderungsgesetzes und ist ein zentrales Informations- und Steuerungsinstrument der Berliner Sportpolitik.

Der Bericht bündelt die wesentlichen Investitionen in die Berliner Sportlandschaft der Jahre 2022 bis 2025 und betrachtet zusammenfassend die Pandemiejahre ab 2020. Er dokumentiert die Leitlinien der Berliner Sportpolitik und stellt die Initiativen und Leistungen im Bereich Sport und Bewegung dar.

Im Berichtszeitraum wurden in den zentralen Handlungsfeldern zusammenfassend folgende Schwerpunkte gesetzt:

  • 612,4 Millionen Euro für die Sportinfrastruktur
  • 23,7 Millionen Euro für den Bereich Sport treiben einschließlich Inklusion, Sport und Gesellschaft sowie Sport und Gesundheit
  • 143,7 Millionen Euro für Sport erleben mit international herausragenden Sportveranstaltungen wie die UEFA EURO 2024 und die Special Olympics World Games 2023
  • 44,8 Millionen Euro für den Leistungssport

Diese Investitionen verdeutlichen das verlässliche und kontinuierliche Engagement des Senats für den Berliner Sport und unterstreichen den Anspruch, Sport als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu stärken.

Bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen für den Berliner Sport haben die fortgesetzte Fördervereinbarung „Zukunftssicherung Sport“ mit dem Landessportbund Berlin e. V. sowie die unentgeltliche Bereitstellung der öffentlichen Sportinfrastruktur als Grundlage für Teilhabe und Qualität im Sportbetrieb besondere Schlüsselfunktionen eingenommen.

Zu den Schwerpunkten der Sportpolitik gehört darüber hinaus die Wirkung des Sports als Motor für Integration, Inklusion und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Im Berichtszeitraum wurden in den Themenfeldern Kinder- und Jugendsport, Vereins- und Schulsport sowie bei der Teilhabe unterrepräsentierter Gruppen vielfältige Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen unter anderem das Teilhabeprogramm des Senats, Programme für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung sowie die folgenden Programme: „Profivereine machen Schule“, „Profivereine und Vereine machen Kita“, „Sport im Park inklusiv“, „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ und „Berlin hat Talent“.

Die Sportgroßveranstaltungen des Berichtszeitraums belegen das erhebliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Potenzial der Sportmetropole Berlin. Ereignisse wie Die Finals 2022, die Special Olympics World Games 2023 oder die UEFA EURO 2024 sowie das jährlich stattfindende DFB-Pokalendspiel und der Berlin-Marathon haben das nationale und internationale Renommee der Sportmetropole Berlin gestärkt und nachhaltige Effekte für Wirtschaft, Image und Engagement in der Stadt entfaltet.

Ebenso hervorzuheben sind die Investitionen in die Sportinfrastruktur als Basis für breiten und leistungsorientierten Sport. Mit dem „Transparenten Sportstätten-Vergabeportal“ (TSSV) wurde ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung der Verwaltungsprozesse und zu mehr Transparenz beim Zugang zu den rund 4500 öffentlichen Sportanlagen in Berlin vollzogen.

Berlin konnte sein Profil als internationale Sportmetropole weiter schärfen und sich mit der steigenden Sportbegeisterung in der Stadt für eine Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in eine sehr gute Position bringen.