Berlin erhält sein Umweltbildungszentrum im Britzer Garten zurück

Pressemitteilung vom 25.08.2026

Aus der Sitzung des Senats am 25. August 2026:

Der Senat hat heute auf Vorlage von Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, den Wiederaufbau des Umweltbildungszentrums (UBZ) Britz beschlossen. Das Gebäude war am 24. Oktober 2024 durch einen Brand vollständig zerstört worden. Der Neubau soll so schnell wie möglich realisiert werden, um die Kontinuität der Umweltbildungsarbeit in Berlin zu gewährleisten.

Das Umweltbildungszentrum Britz war eine von sieben vom Land Berlin geförderten Umweltbildungseinrichtungen und ein wichtiger außerschulischer Lernort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2017 besuchten jährlich bis zu 5500 Kinder das Zentrum, hinzu kamen rund 130 Veranstaltungen für alle Altersgruppen.

Nach der Zerstörung durch den Brand organisierte das Freilandlabor Britz Naturstreifzüge und aufsuchende Angebote, um zumindest ein verkürztes Programm zu ermöglichen. Der Kreativität und dem Mehraufwand der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Freilandlabors ist es zu verdanken, dass die Umweltbildungsangebote ohne Unterbrechung fortgeführt wurden, bis die Grün Berlin GmbH im Karl-Foerster-Pavillon eine Übergangslösung einrichtete, die den Betrieb auch witterungsunabhängig sicherte.

Nach intensiven Abstimmungen zwischen der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen und der Grün Berlin GmbH wurde entschieden, das UBZ wiederaufzubauen. Der Beschluss bestätigt die zentrale Rolle des Zentrums für die Umweltbildung in Berlin.

Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Das Umweltbildungszentrum ist unverzichtbar. Es ermöglicht Kindern und Jugendlichen, Natur greifbar zu machen und entsprechend Bindungen zu ihr aufzubauen – ein zentrales Anliegen unserer Umweltpolitik. Sein Wiederaufbau ist ein klares Signal für die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Bildung in unserer Stadt.“

Der Wiederaufbau soll so schnell wie möglich erfolgen. Bis zur Fertigstellung des neuen UBZ wird die Arbeit im Karl-Foerster-Pavillon fortgeführt. Diese Übergangslösung sichert die Angebote für Kitas, Schulen und die Öffentlichkeit vorerst mit begrenzten Kapazitäten.