Ergebnisse der Befragung "Sauberkeit und Ordnung" veröffentlicht

Pressemitteilung vom 30.06.2026

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Die Ergebnisse der Befragung „Sauberkeit und Ordnung“, an der sich rund 31.000 Personen beteiligt haben, sind am Dienstag von der Senatskanzlei veröffentlicht worden. Die Befragung wurde im vergangenen Jahr auf Grundlage einer Zufallsstichprobe aus dem Melderegister und einer ergänzenden, frei zugänglichen Onlinebefragung durchgeführt. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für die Arbeit der Ordnungsämter. Sie sollen genutzt werden, um die Maßnahmen aus der Zielvereinbarung „Sauberkeit und Ordnung“ anzupassen.
Ein Ergebnis der Befragung ist, dass die Mehrheit der Befragten mit der Stadtsauberkeit im eigenen Wohnumfeld zufrieden ist. Je größer der Radius um die eigene Wohnung, desto stärker nimmt die Zufriedenheit ab. Das gilt sowohl für die Sauberkeit in den Bezirken als auch für die gesamte Stadt Berlin. Ein möglicher Grund dafür könnte sein, dass zentrale und für das Stadtbild wichtige Orte wie U- und S-Bahnhöfe, Einkaufsstraßen oder Parks stärker frequentiert und damit anfälliger für Verschmutzungen sind.

Die größten Verschmutzungsprobleme sind nach Meinung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kleine Müllstücke wie zum Beispiel Kronkorken, Kaugummireste, Glasscherben und Zigarettenkippen. Darüber hinaus werden in manchen Stadtgebieten auch Sperrmüll, gewerblicher Abfall, Hundekot oder Drogenbesteck als besondere Probleme benannt.

Der Berliner Senat und die Ordnungsämter haben auf die Ergebnisse bereits reagiert und Maßnahmen ergriffen, um die Stadtsauberkeit zu verbessern: So werden beispielsweise Schwerpunktkontrollwochen durchgeführt. Auch die Standortverteilung von Abfalleimern wird stetig geprüft und die Kieztage von Bezirken und Berliner Stadtreinigung (BSR) werden fortgesetzt. Bereits im November 2025 hatte der Berliner Senat die Bußgelder für illegale Müllentsorgung deutlich erhöht.

Darüber hinaus können illegale Müllablagerungen einfach und anonym über die App „Ordnungsamt Online“ gemeldet werden. Ferner können private Entsorgungsangebote von „TipTapp“, „NochMall“ oder „ReMap“ genutzt werden. Auf der Internetseite „Sauberes Berlin“ sind alle Informationen zum Thema übersichtlich zusammengefasst.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner: „Sauberkeit ist eine Grundvoraussetzung für ein lebenswertes Berlin. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, wo wir bereits gut aufgestellt sind – und wo wir noch besser werden müssen. Mit mehr Kontrollen, höheren Strafen bei Vermüllung und gezielter Prävention wollen wir die Sauberkeit in Berlin deutlich verbessern. Die bisherigen Maßnahmen wie höhere Bußgelder zeigen auch schon Wirkung, wie man an den Einnahmen der Bezirke sehen kann. Diesen Weg werden wir fortsetzen. Und auch das wissen wir: Der Müll fällt nicht vom Himmel, sondern immer einem Menschen aus der Hand. Jede und jeder kann einen Beitrag für ein sauberes Berlin leisten – sei es durch Müllvermeidung, verantwortungsvollen Umgang mit Abfall oder das Melden von Verschmutzungen. Herzlichen Dank an alle, die sich an der Befragung beteiligt haben, und an alle, die unsere Stadt sauber halten.“

Hinweis für die Redaktionen: Die vollständigen Ergebnisse der Befragung sowie weitere Informationen zu den Maßnahmen finden Sie hier und unter www.berlin.de/stadtsauberkeit

  • Umfrage Summary

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