Die Auswertung der repräsentativen Stichprobe zeigt ein differenziertes Bild der Stadtsauberkeit in Berlin:
- Die Wahrnehmung von Sauberkeit unterscheidet sich je nach Bezirk und Wohngegend deutlich
- Als besonders störend werden kleine Abfälle wahrgenommen (z. B. Zigarettenkippen, Glasscherben, Kaugummireste, Einwegverpackungsmüll)
- Auch Sperrmüll und Hundekot empfinden viele als belastend
- In einzelnen Gebieten spielen spezifische Müllprobleme eine Rolle (z. B. gewerblicher Abfall oder Drogenbesteck)
Die Ergebnisse machen deutlich: Sauberkeit wird in Berlin unterschiedlich wahrgenommen – und erfordert gezielte Lösungen vor Ort.
Die Befragung zeigt auch:
- 18 % der Befragten haben sich bereits aktiv für Sauberkeit engagiert
- 16 % haben schon einmal Verschmutzungen gemeldet
- Die wichtigste Anlaufstelle ist dabei Ordnungsamt Online
Viele Teilnehmende wünschen sich insbesondere:
- Höhere Bußgelder für Verursacher
- mehr Kontrollen durch die Ordnungsämter
- wirksame Sanktionen bei Verstößen
Gleichzeitig wird auch eine Ausweitung der Reinigungsleistungen als sinnvoll angesehen.