«Rembrandts Orient»: Ausstellung im Barberini neu gestartet

«Rembrandts Orient»: Ausstellung im Barberini neu gestartet

Das Museum Barberini in Potsdam hat seit Samstag nach langer Corona-Pause wieder geöffnet - mit der Ausstellung «Rembrandts Orient». «Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Besucherinnen und Besuchern nach der langen Schließzeit diese spektakuläre Ausstellung präsentieren können», sagte Museumsdirektorin Ortrud Westhelder. Die Schau kann unter den neuen Corona-Bedingungen mit vorheriger Terminvergabe im Internet besucht werden.

«Rembrandts Orient» im Museum Barberini

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Journalisten unterhalten sich in der Ausstellung «Rembrandts Orient» im Museum Barberini.

Die Besucherzahl sei stark begrenzt, der Eintritt werde mit Zeitfenster-Tickets reguliert, die Besucherführung im Haus sei verändert und bestimmte Bereiche würden stärker desinfiziert, sagte ein Sprecher. Das Museum Barberini lässt alle 15 Minuten Besucherinnen und Besucher herein, die vorab Tickets für das Zeitfenster gebucht haben. Pro Tag dürfen vorerst nur rund 660 Zuschauer ins Barberini kommen. Vor der Corona-Pandemie seien es drei bis vier Mal so viele Besucher bei großen Ausstellungen gewesen, sagte der Sprecher. Wegen der großen Nachfrage würden die Tickets nur je drei Tage im Voraus online angeboten und über den Tag verteilt immer wieder freigeschaltet.
Die Schau zeigt bis zum 27. Juni rund 110 Arbeiten des Meisters Rembrandt von Rijn (1606-1669) und seiner künstlerischen Zeitgenossen. Dabei stehen die Vorstellungen der niederländischen Künstler im 17. Jahrhundert von der Kultur im nahen und ferneren Osten im Vordergrund, der damals von den Handelsgesellschaften erschlossen wurde. Nur wenige Künstler waren selbst in diese Regionen gereist. Von Rembrandt sind 10 Gemälde, 4 Zeichnungen und 19 Kupferstiche zu sehen. Darunter sind biblische Szenen wie das Gemälde «David übergibt das Haupt von Goliath an König Saul» oder die «Büste eines alten Mannes mit Turban». Die Ausstellung sollte ursprünglich im Sommer 2020 laufen, wurde aber wegen der Pandemie auf dieses Frühjahr verschoben.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 13. März 2021