Auch 2026 gibt es wieder neue Denkmale und besondere Angebote zu entdecken, von denen hier nur eine Auswahl vorgestellt wird.
Das Bauhaus-Archiv zählt zu den bedeutendsten Architektur- und Museumsbauten der Stadt. Der markante Bau mit seinen charakteristischen Sheddächern wurde nach Entwürfen von Walter Gropius realisiert und steht seit 1997 unter Denkmalschutz. Derzeit wird das ikonische Gebäude umfassend saniert und um einen Neubau erweitert. Baustellenführungen am gesamten Wochenende gewähren einen seltenen Einblick in den Stand der Arbeiten.
Das Haus des deutschen Sports auf dem Olympiagelände ist Teil des denkmalgeschützten Gebäudeensembles „Das Deutsche Sportforum“, das als Sporthochschule seit 1927 begonnen und zur Olympiade 1936 vom Architekten Werner March fertiggestellt wurde. Der Gebäudekomplex wurde seit 2018 in vier Bauabschnitten energetisch ertüchtigt und umfassend saniert. Im Rahmen von Führungen kann der besondere Kuppelbau erkundet werden.
Das Mittelmeerhaus im Botanischen Garten wurde 1904 als erstes Gewächshaus der Anlage fertiggestellt und spiegelt mit seinen Jugendstil-Elementen auf einzigartige Weise die Gartenbaukunst des frühen 20. Jahrhunderts wider. Bevor das Haus für eine mehrjährige Sanierung Anfang 2027 schließt, erzählt eine Führung am Samstag die Geschichten des Mittelmeerhauses als Bühne der Wissenschaft.
Wer sich mehr für besondere Einblicke in privates Wohnen und architektonische Kleinode interessiert, findet neu im Programm die Bankiersvilla Haus Behaim-Schwarzbach im Westend Sie wurde 1907/08 für den Bankdirektor Carl Behaim-Schwarzbach erbaut und bildet gemeinsam mit den benachbarten Villen ein bemerkenswertes Ensemble der späten Kaiserzeit. Für eine ganz andere Zeitepoche steht das Landhaus Am Rupenhorn. Es wurde 1929/30 von Hans und Wassili Luckhardt und Alfons Anker erbaut und ist ein herausragendes Beispiel der Neuen Sachlichkeit und des Neuen Bauens in Berlin. Der Garten des Haus Langenscheidt wurde von Bodo Ebhardt für den Verleger Carl Langenscheidt entworfen. Anders als die repräsentativen Villen der Umgebung war das Sommerhaus am Wannsee als privates Refugium konzipiert. Hinter dem schmiedeeisernen Eingangstor laden historische Wege und alter Baumbestand mit Blick auf den Wannsee ein.