Salonmusik

Tastatur eines Klaviers mit Zitrusfrüchten
Bild: Nihad Nino Pušija

Jeweils im Frühjahr und im Herbst veranstaltet der Fachbereich Kultur im Körnerpark die Konzertreihe “Salonmusik”. Die Konzerte finden sonntags um 18 Uhr im Zitronencafé statt.
Der Eintritt ist frei.

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Winter / Frühjahr 2019

Sonntag, 3. Februar, 18 Uhr
Out of Print
Die Musik dieses seit 20 Jahren bestehenden Berliner Jazz-Trios, das stets auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen ist, bildet einen ganz eigenen, sensiblen Klangkosmos. Dieser wird mit einer Beständigkeit weiterentwickelt, die sich nicht an kurzfristigen modischen Trends orientiert, sondern auf Eigenständigkeit und Reife setzt. Der Musik ist Offenheit, Frische und Experimentierfreudigkeit anzuhören. Volker Kottenhahn – Klavier, Dirk Strakhof – Kontrabass, Johannes Bockholt – Schlagzeug.

Sonntag, 10. Februar, 18 Uhr
Avlos Trio d’Anches
Dieses Bläsertrio in der außergewöhnlichen Besetzung Oboe, Klarinette und Fagott nimmt die Herausforderung eines reinen Bläserprogramms ohne Begleitinstrumente an und hat mit diesem Konzept über viele Jahre hinweg mit einem immer wieder erweiterten Repertoire konzertiert. Einen wichtigen Akzent in der Arbeit des Ensembles setzen die Werke französischer Komponisten des 20. Jahrhunderts wie Jean Françaix, Charles Koechlin, Darius Milhaud, Jacques Ibert oder Eugène Bozza, die durch die aufgelockerte Beweglichkeit und Farbigkeit einer Holzbläser-Besetzung inspiriert wurden. Vladimir Miller – Klarinette, Ilia Grinman – Oboe, Friedrich Grischkowski – Fagott.

Sonntag 17. Februar, 18 Uhr
Tango Element Project
In ungewöhnlicher Besetzung – Gitarre und Akkordeon – haben sich die beiden Berliner Musikerinnen, die Gitarristin Tina Klement und die Akkordeonistin Barbara Klaus-Cosca, der Aufführung südamerikanischer Kammermusik verschrieben. In ihren Konzerten verbinden sie Klassik, Tango Nuevo und Jazz und ziehen dabei die Zuhörer mit ausdrucksstarker Melodik und rhythmischer Leichtigkeit in ihren Bann. Die musikalische Reise führt vom brasilianischen Bossa Nova über den argentinischen Tango bis hin zur mexikanischen Sandunga.

Sonntag, 24. Februar, 18 Uhr
Nikos Tsiachris
Der griechische Flamenco-Gitarrist und Komponist Nikos Tsiachris studierte klassische Gitarre in Thessaloniki, danach Flamenco-Gitarre in Granada und Sevilla. Sein Soloprogramm besticht nicht nur durch seine frischen und modernen Flamenco-Interpretationen, sondern auch durch seine einzigartige Ausdrucksweise, die er in seinen anspruchsvollen Eigenkompositionen voll auslebt.

Sonntag, 3. März, 18 Uhr
Fee Stracke & Alexander Beierbach
Das vom Modern Jazz geprägte Duo der Pianistin Fee Stracke und des Saxofonisten Alexander Beierbach präsentiert eine musikalische Sammlung von leicht ironischen Alltagsbeobachtungen. Die Stücke erzählen ihre eigenen Geschichten, ebenso wie die Musik, in der das Kleine und das Große, das spielerische Detail und die kompositorische Form, das Persönliche und die inspirierenden Traditionen frei und glücklich miteinander existieren dürfen.

Sonntag, 10. März, 18 Uhr
Faleh Khaless
Der marokkanische Musiker und Komponist Faleh Khaless ist ein Meister der Oud, der arabischen Laute. In seinem Soloprogramm steht die arabische und orientalische Musiktradition im Mittelpunkt, die er mit virtuosen Improvisationen, Klangeffekten und erweiterten Techniken bereichert. Aber auch Einflüße aus der arabisch-andalusischen Musik und des Jazz integriert er gekonnt in seine musikalische Performance.

Sonntag, 17. März, 18 Uhr
Trio Cinema
Wer will nicht einmal die ursprüngliche Filmmusik hören, ohne von lästigen Kuss-Szenen, Verfolgungsjagden, Schießereien, Explosionen oder übertriebenen Tanzeinlagen gestört zu werden? Reduziert auf das Wesen der Komposition. Und nun der eigenen Phantasie freien Lauf lassen. Trio Cinema spielt pures Kino im Ohr. Filmmusik – real und imaginär. Für selbstgenerierte Bilder. Ronnie Rocket – Gesang, Stefan Fischer – Klavier, Paul Schwingenschlögl – Trompete, Flügelhorn.

Sonntag, 24. März, 18 Uhr
Ocean
Hinter diesem Namen verbirgt sich ein neues Weltmusikprojekt, das durch den Klang der Flamencogitarre geprägt ist. Musikalisch offen beeindruckt das Trio durch seine stilistische Vielfalt. Ihre eigenen Kompositionen schöpfen aus dem reichen Fundus des Jazz, Blues und der Latin Music. Manfred Gruber – Gitarre, Oktavgitarre, Oud, Jascha Pampuch – Flamencogitarre, Gesang, Stefan Frey – Querflöten, Perkussion.

Sonntag, 31. März, 18 Uhr
Jaspar Libuda
Die Kompositionen des Berliner Kontrabassisten Jaspar Libuda sind neoklassische Klanglandschaften, musikalische Geschichten ohne Worte, eine Liebeserklärung an die Melodie und die tiefen Gefühle, die sie hervorzurufen vermag. Virtuose Kontrabasskunst trifft auf elektroakustische Musik des 21. Jahrhunderts. Laut Marion Brasch von radioeins: „Musik, die ganz eigene fantastische Filme in unsere Köpfe zaubert.“

Sonntag, 7. April, 18 Uhr
Mauri Pous Trio
Der spanischstämmige Gitarrist und Komponist Mauri Pous präsentiert mit Schlagzeuger Simon Wupper und Bassist Lars Sauthoff sein versiertes Groove-Latin Jazz Trio. Die Band spielt ausschließlich eigene Kompositionen mit eingängigen Themen und Arrangements, die Ausgangspunkt für spannende Improvisationen und Interaktionen sind.

“Salonmusik” wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.