Kunstförderung 48 h Neukölln

Ein Raum mit Kunstobjekt. Die Diskokugeln scheinen wie Planeten und schaffen mit Reichtreflexen ein eigenes Universum.

Robert Tschöke: Astrophysik I, Thomas Friedhof-Kapelle, Foto: Ralf Deves.

Bewerbung für die Kunstförderung zu den 48h Neukölln

Das Festival 48 Stunden Neukölln zählt zu den großen Kunstereignissen in Berlin. Der Fachbereich Kultur von Neukölln unterstützt dieses Festival durch eine eigene Förderung von Künstlerinnen und Künstlern, die speziell für dieses Festival einen Beitrag entwickeln. Die Förderung richtet sich an kunstschaffende Einzelpersonen, Kulturgruppen, Vereine, Initiativen und Projekte mit Schwerpunkt in Neukölln, die im Rahmen des Kunstfestivals “48 Stunden Neukölln” in Neukölln ein Kunstwerk, eine Performance, eine Kunstaktion oder ähnliches präsentieren wollen.

wir fördern vorrangig Projekte,
  • die kulturelle Prozesse initiieren, die neue Akzente setzen, die Menschen zu kulturellen Aktivitäten anregen und den aktiven Umgang mit Kunst und Kultur fördern.
  • die unterschiedliche Bevölkerungsgruppen einbeziehen, auf Diversität sowohl in der Produktion wie in der Rezeption abzielen und auch benachteiligte und wenig mobile Bevölkerungsgruppen berücksichtigen
  • die sich auf künstlerisch hohem Niveau innovativ mit dem Festivalthema auseinandersetzen

Bitte entnehmen Sie die genauen Kriterien zur Projektförderung sowie alle Informationen zum Bewerbungsverfahren unserem ausführlichem Antragsleitfaden (siehe pdf unten). Die Antragstellung ist ausschließlich online möglich. Wir freuen uns auf Ihre Projektideen!

Die Website der 48 Stunden Neukölln mit einer Programmübersicht finden Sie hier

Antragsfristen

Für 2023 können keine weiteren Anträge mehr gestellt werden. Die Antragsfrist für 2024 wird rechtzeitig zu Jahresbeginn veröffentlicht.

Wichtige Hinweise zur Online-Bewerbung

Der Antrag kann ausschließlich online gestellt werden unter Zur Online-Beantragung einer Kunstförderung im Rahmen des Festivals 48 h Neukölln

Bitte beachten Sie, dass die Abgabefrist am Abgabetag um 23:59 bzw. 00:00 Uhr endet. Anträge, die ab 00:01 Uhr eingehen, werden aus verfahrensrechtlichen Gründen nicht mehr berücksichtigt. Wir empfehlen, die Anträge nicht kurz vor Ablauf der Abgabefrist einzureichen, um eine Überlastung des Servers zu vermeiden. Nachdem Sie alle Angaben im Antragsformular gemacht haben, wird automatisch über den Button „Zusammenfassung ausdrucken“ eine pdf-Datei Ihrer Angaben erstellt. Bitte drucken Sie diese aus. Wir benötigen auf dem Formular die eigenhändige Unterschrift beider Kooperationspartner*innen, ggf. mit offiziellem Stempel der Einrichtung. Das unterschriebene Formular senden Sie uns bitte postalisch zu. Ihr Antrag ist nur mit den Unterschriften von beiden Kooperationspartner*innen gültig. Verzichten Sie bitte auf das Zusenden aller bereits hochgeladenen Dokumente (Projektbeschreibung, Finanzplan, Lebenslauf). Falls etwas fehlen sollte, melden wir uns bei Ihnen.

Hilfreiche Dokumente für die Antragstellung

  • Antragsleitfaden Förderung 48 Stunden Neukölln

    PDF-Dokument (152.1 kB)

  • Vorlage für einen Finanzierungsplan (Word-Dokument)

    DOCX-Dokument (14.2 kB)

Formulare für die Abrechnung der Projekte

  • Verwendungsnachweis A (Sachbericht)

    DOCX-Dokument (22.7 kB)

  • Verwendungsnachweis B (zahlenmäßiger Nachweis)

    DOCX-Dokument (25.2 kB)

Jurybesetzung

Die externe Jury zur Bewertung der eingereichten Bewerbungen tritt einmal im Jahr zusammen. Sie setzt sich zusammen aus Neuköllner Kunst- und Kulturschaffenden. Die Jury wird alle zwei Jahre neu zusammengesetzt.

Für 2023 in der Jury:
Dami Choi (Oyoun)
Katarzyna Nowak (Festivalleitung 48h Neukölln)
Paulus Fugers (SomoS Arts Projektraum)
Katrin Glanz (Neuköllner Künstlerin)
Nora Zender (Fachbereich Kultur)

Bewilligte Projekte der "Kunstförderung 48 h Neukölln" 2023

  • Aktuelle Reality (AR), Jeremy Philip Knowles

    Das Projekt ist ein praktischer einstündiger Kunst-Workshop, der an allen drei Festivaltagen durchgeführt wird. Die Teilnehmer*innen stellen personalisierte „VR-Brillen“ aus Pappe her, mit denen sie sich im Anschluss auf eine 30-45minütige moderierte Gruppenintervention durch die Stadt begeben.

    Fördersumme: 837 €

    Im Programm des Festivals hier.

  • THE ORCHESTRA OF FALLING LIGHTS, Lena Heeschen

    Die großflächige Installation ist eine Komposition aus Licht und Klang. Zwanzig voneinander unabhängige Lichtquellen werden mithilfe von versetzt agierenden Motoren unablässig in eine Bewegung des langen Aufstiegs und plötzlichen Fallens versetzt.

    Fördersumme: 2.500 €

    Im Programm des Festivals hier.

  • Finden, was verloren ist, Altes Finanzamt e.V.

    In den Räumen des queer-feministischen Kollektivs Altes Finanzamt e.V. werden neun Künstler*innen eine interdisziplinäre und interaktive Installation realisieren, die den Besuchenden eine partizipative Auseinandersetzung mit queer-ökologischen Perspektiven ermöglichen will.

    Fördersumme: 3.000€

    Im Programm des Festivals hier.

  • Throw a dime, turn back time, Lisa Astrid Mayer

    Das Projekt will die Neuköllner Kindheit der 90er Jahre erfahrbar machen. Aus Interviewmaterialien wird ein Audiowalk konzipiert, der entlang der 11 letzten verbliebenen Kaugummiautomaten in Neukölln verläuft. Auf dem Weg werden zwei Performer*innen den Zeitreiseeffekt durch Interventionen noch steigern.

    Fördersumme: 2.676 €

    Im Programm des Festivals hier.

  • Alternatives Denkmal für Neukölln, Mikala Hyldig Dal, Oyoun Kulturzentrum

    Das Projekt schafft mittels Augmented Reality ein intersektionales Denkmal Pro Migration in Neukölln. Mit dem Fokus auf weiblichen und queeren Stimmen soll ein neuer Typ von städtischem Denkmal entstehen, der eine Vielzahl von Perspektiven der in Berlin lebenden Migrant*innen zusammenführt. Das AR-Kunstwerk wird mittels geo-location virtuell an öffentlichen Orten Neuköllns platziert, wo es frei zugänglich über die Smart Devices der Besucher*innen abgerufen werden kann.

    Fördersumme: 2.600 €

    Im Programm des Festivals hier.

  • Talking Vessels, Maximilian Thiel

    In der Scheune Rixdorf wird eine interaktive Skulpturenlandschaft aus verschiedenen Keramikgefäßen installiert, die Besucher*innen zum Anfassen, Erleben und freien Spiel einlädt. Die verkabelten Gefäße werden durch Berührung zum Klingen gebracht, dabei entstehen einzigartige Soundcollagen. Begleitend zum offenen Spiel sind ein Nachmittag für Kinder sowie abendliche Impro-Sessions mit professionellen Musiker*innen geplant.

    Fördersumme: 2.550 €

    Im Programm des Festivals hier.

  • Play³, tu³ studio

    Der Galerieraum des Zönoteka wird mit 16 Schachteln von 30×30cm bestückt, die unregelmäßig und in verschiedenen Höhen mit Stahlseilen von der Decke abgehängt sind. Die Kuben sind bepflanzt und unterscheiden sich in Struktur und Farbton. Die begehbare Installation lädt ein, ständig die Sichtachse zu ändern.

    Fördersumme: 2.700 €

    Im Programm des Festivals hier.

  • Physical Ideas for Abroad, Sebastian Elias Kurth

    Die 40-minütige Tanzperformance in der Kiezkapelle wird an zwei Abenden gezeigt. Mit selbst gebauten überdimensionalen Drum-Pads werden die Rhythmen der Tanzbewegung in elektronische Signale umgewandelt, die in komplexe musikalische Strukturen verarbeitet und mit Licht kombiniert eine musikalische Spur im Raum hinterlassen.

    Fördersumme: 1.750 €

    Im Programm des Festivals hier.