Kulturförderung

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Bewerbung für Projekte im Bereich der Kulturförderung

Der Fachbereich Kultur von Neukölln fördert einmal jährlich innovative Kultur- und Kunstprojekte aller Sparten mit bis zu 5.000 €. Voraussetzung ist, dass diese ihren Schwerpunkt in Neukölln haben und ihre Projektergebnisse in Neukölln präsentieren.

Wir fördern insbesondere Projekte,
  • die kulturelle Prozesse initiieren
  • die in kulturell benachteiligten Regionen Neuköllns neue Akzente setzen
  • die Menschen zu kulturellen Aktivitäten anregen und den aktiven Umgang mit Kunst und Kultur fördern.
  • bei denen Kunstschaffende, Gruppen und Institutionen miteinander kooperieren und sich vernetzen.
  • die unterschiedliche Bevölkerungsgruppen einbeziehen, auf Diversität sowohl in der Produktion wie in der Rezeption abzielen und auch benachteiligte und wenig mobile Bevölkerungsgruppen berücksichtigen.
  • die die Aufarbeitung der Geschichte Neuköllns zum Inhalt haben.

Bitte entnehmen Sie die genauen Kriterien zur Projektförderung sowie alle Informationen zum Bewerbungsverfahren unserem ausführlichem Antragsleitfaden (siehe pdf unten). Die Antragstellung ist ausschließlich online möglich. Wir freuen uns auf Ihre Projektideen!

Antragsfristen

Die Abgabefrist für Projekte in 2026 ist Donnerstag, der 12.2.2026.

Wichtige Hinweise für die Online-Bewerbung

Der Antrag kann ausschließlich online gestellt werden unter Online-Formular zur Bewerbung für eine Kulturförderung

Bitte beachten Sie, dass die Abgabefrist am Abgabetag um 23:59 bzw. 00:00 Uhr endet. Anträge, die ab 00:01 Uhr eingehen, werden aus verfahrensrechtlichen Gründen nicht mehr berücksichtigt. Wir empfehlen, die Anträge nicht kurz vor Ablauf der Abgabefrist einzureichen, um eine Überlastung des Servers zu vermeiden. Nachdem Sie alle Angaben im Antragsformular gemacht haben, wird automatisch über den Button „Zusammenfassung ausdrucken“ eine pdf-Datei Ihrer Angaben erstellt. Bitte drucken Sie diese aus. Wir benötigen auf dem Formular die eigenhändige Unterschrift. Das unterschriebene Formular senden Sie uns bitte postalisch zu. Verzichten Sie bitte auf das Zusenden aller bereits hochgeladenen Dokumente (Projektbeschreibung, Finanzplan, Lebenslauf). Falls etwas fehlen sollte, melden wir uns bei Ihnen.

Hilfreiche Dokumente für die Antragstellung

  • Antragsleitfaden Kulturförderung

    DOCX-Dokument (38.0 kB)

  • Vorlage Finanzierungsplan

    DOCX-Dokument (14.2 kB)

Formulare für die Abrechnung der Projekte

  • Verwendungsnachweis (Abschließender Sachbericht)

    PDF-Dokument (13.7 kB)

  • Verwendungsnachweis (Finanzierungsplan)

    XLS-Dokument (52.0 kB)

Jurybesetzung

Die externe Jury zur Bewertung der eingereichten Bewerbungen tritt einmal im Jahr zusammen. Sie setzt sich zusammen aus Neuköllner Multiplikator*innen und Kunst- und Kulturschaffenden der verschiedenen Sparten. Die Jury wird alle zwei Jahre neu besetzt.

Juror*innen in 2026:
Mirah Laline
Janne Gregor
Malte Pieper
Dorothee Bienert (Leiterin Fachbereich Kultur)

Bewilligte Projekte der Kulturförderung

2026

  • "Salam Kunstfestival Sonnenallee", Wael Toubaji

    In September verwandelt das „Salam Kunstfestival“ die Sonnenallee für fünf Tage in einen Ort künstlerischer Begegnung im öffentlichen Raum. Initiiert und kuratiert vom syrischen Künstler Wael Toubaji, entwickelt eine Gruppe etablierter Künstler*innen im Exil ortsspezifische Interventionen, die die ästhetische und kulturelle Identität der Sonnenallee aufgreifen und sichtbar machen. Präsentationsorte sind z.B. Friseursalons, Restaurants, Supermärkte und der öffentliche Raum. Das Festival richtet sich an Anwohner*innen, dort Arbeitende und Besucher*innen und versteht Kunst als Mittel, struktureller Ausgrenzung und migrantisierenden Zuschreibungen entgegenzutreten. Als Symbol der arabischen Diaspora in Europa soll die Sonnenallee durch das Festival aus einer neuen Perspektive wahrgenommen werden: vielfältig, lebendig und einladend.

    Fördersumme: 4.740 €

  • "Memorias – Ein partizipativer Workshop für Migrationskindheits-geschichten in Neukölln ", Opera Now e. V.

    In vier Workshops erkundet das interdisziplinäre Kollektiv Opera Now e. V. gemeinsam mit bis zu 25 Teilnehmenden die zivile Geschichte Neuköllns aus der Perspektive von Kindheit und Migration. Ausgehend von persönlichen Erinnerungen werden exemplarische Biografien zentraler Migrationswellen beleuchtet – vom Zweiten Weltkrieg über die Gastarbeiter-Generation und die Wendezeit bis zur Flucht aus Syrien und aktuellen Migrationsformen. Im Fokus stehen Gefühle von Fremdheit, Orientierung und Zugehörigkeit sowie die Wahrnehmung von urbanem Raum. Die Ergebnisse werden auf einer interaktiven digitalen Karte von Nord-Neukölln veröffentlicht. Die inhaltliche Kuration übernehmen Künstlerin Aslı Ersüzer und Regisseurin Lea Theus, die musikalische Gestaltung Komponist Emre Dündar. Die Workshops finden im Juni und Juli bei ReSource e.V. statt, die digitale Präsentation ist ab September 2026 zugänglich.

    Fördersumme: 4.820 €

  • "Leben ohne Monumente: Jüdisches und arbeitendes Neukölln. Eine Stadtführung", Anka Mirkin

    In drei zu konzipierenden öffentlichen Stadtführungen auf Deutsch und Englisch erkunden die queeren feministischen Bildungsaktivistinnen und Historikerinnen Anka Mirkin und Sharon Mantel die jüdische und proletarische Geschichte Neukölln abseits bekannter Narrative. Entlang von Straßen, Höfen sowie ehemaligen Wohn- und Arbeitsorten wird der Stadtteil als historisches Archiv erfahrbar – mit besonderem Fokus auf das politische, soziale und kulturelle Wirken jüdischer Arbeiter*innen und Migrant*innen. Die Führungen verbinden historische Perspektiven mit aktuellen Debatten zu Migration, sozialer Ungleichheit und Antisemitismus und richten sich an ein diverses lokales Publikum, insbesondere an junge Menschen mit Migrationsgeschichte und Neuberliner*innen. Pro Führung sind etwa 20 Teilnehmende vorgesehen. Die Veranstaltungen finden in den Sommermonaten statt und sind barrierarm gestaltet.

    Fördersumme: 4.560 €

  • "Rituals of The Inbetween", Rosh Zeeba

    In diesem interdisziplinären Projekt untersucht die Neuköllner Künstler*in Rosh Zeeba hybride Identitäten und das Erleben von Diaspora durch Workshops, eine Performance, einen Audiowalk, einen Essayfilm und ein Zine. In zwei Workshopstagen im Studio Nagelneu bauen die Teilnehmenden aus persönlichen Gegenständen und Found Materials Masken – als künstlerische Auseinandersetzung mit Trauer, Erinnerung und Zugehörigkeit. Ein weiterer Workshop im Community Space Offline widmet sich der digitalen Selbstermächtigung mit Open-Source-Tools. Ein Audiowalk führt das Publikum vom U-Bahnhof Leinestraße in die Prinzessinnengärten, wo er in eine Live-Performance mündet. Parallel entsteht ein Essayfilm, der Performance, Studioaufnahmen und Workshop-Ergebnisse verwebt. Ein kostenlos im Kiez ausgelegtes Zine dokumentiert das Projekt und verlinkt via QR-Code auf den Film und Audiowalk. Das Projekt richtet sich an die migrantische und queere Community in Neukölln und erwartet ca. 25 Workshop-Teilnehmende und 100 Zuschauende.

    Fördersumme: 4.370 €

  • "Sankofa Stages – Amplyfying African & Black Voices", Afrika-Rat e.V.

    Die dreiteilige Kulturreihe „Sankofa Stages“ verbindet musikalische und performative Beiträge Schwarzer Künstler*innen, die in Berlin leben und arbeiten. Anlässlich des 130-jährigen Jubiläums Schwarzen Lebens in Deutschland schafft das Projekt Räume für Austausch, Zuhören und gemeinsames Zelebrieren – und macht Schwarze Perspektiven als selbstverständlichen Teil deutscher Kulturgeschichte sichtbar. Von September bis November 2026 findet monatlich eine Veranstaltung im Berlin Global Village in Neukölln statt. Das Projekt richtet sich an Schwarze Communities, afrodiasporische Künstler*innen sowie Neuköllner Bewohner*innen mit wenig Zugang zu etablierten Kulturangeboten und möchte insgesamt rund 300 Personen erreichen. Das Projekt wird von Afrika-Rat Berlin-Brandenburg e. V. durchgeführt.

    Fördersumme: 4.850 €

  • "Gegenstände vom Dazwischen", Paula Kaniewska

    Die Ausstellung der polnischen Künstlerin und Forscherin Paula Kaniewska nimmt die „Polenmärkte” der Berliner 1990er Jahre sowie heutige polnische Lebensmittelläden und Gemüsestände zum Ausgangspunkt, um Fragen zu Migration, Stereotypen und kultureller Zugehörigkeit zu erkunden. Der Kiezkiosk „Open Tiny“ wird dabei in eine immersive Installation verwandelt, die einem echten Laden ähnelt: Experimentelle Knetmasse-Objekte in Form von Alltagsprodukten und eine Klanginstallation erzählen die Geschichten hinter den Waren. Das Publikum ist eingeladen, eigene Objekte herzustellen und der Ausstellung hinzuzufügen. Die einwöchige Ausstellung findet vom 6. bis 13. September statt und richtet sich an Menschen mit Migrationsgeschichte sowie an ein kunstinteressiertes Publikum. Es werden rund 200 direkte Teilnehmende erwartet. Das Projekt wird von Paula Kaniewska in Kooperation mit dem Kiezkiosk „Open Tiny“ durchgeführt.

    Fördersumme: 2.485 €

  • "Freiluftkino im ArtenGarten", Kulturschafft e.V.

    Im Gemeinschaftsgarten ArtenGarten in Neukölln-Britz entsteht ein Freiluftkino mit rund 50 Sitzplätzen, das als dauerhaftes Angebot für die Nachbarschaft angelegt ist. Den Auftakt bildet eine Filmreihe mit 8 Kinotagen zum Thema „Verwurzelung”, die im späten Sommer und Herbst stattfindet. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Identität, Raum und der Beziehung von Menschen zu Land und Natur – mit Blick auf Dekolonisierung, Umweltgerechtigkeit, Migration und Klimawandel. Gezeigt werden Filme unabhängiger und freischaffender Filmemacher*innen, insbesondere aus Neukölln, Berlin und außereuropäischen Kontexten, ausgewählt über einen Open Call. Einige Screenings werden von Gesprächen mit den Filmschaffenden begleitet.

    Fördersumme: 4.725 €

  • "Kiezklang – Von Pflanzen und Menschen", Cassis Birgit Staudt

    In diesem partizipativen Kunstprojekt werden Pflanzen zum Ausgangspunkt für Begegnungen und Gespräche über Herkunft, Erinnerung, Verlust und Zugehörigkeit. Die Komponistin Cassis B Staudt und die Fotokünstlerin Hadmut Bittiger treffen Menschen unterschiedlicher Generationen und kultureller Hintergründe in Neukölln – verbindendes Element ist jeweils eine Pflanze, zu der die Person eine besondere Beziehung hat. Mittels sensorischer Technik werden bioelektrische Impulse der Pflanzen in Echtzeit in Klang übersetzt, während Hadmut Bittiger eindringliche Porträts der Pflanzen fotografiert. Das Projekt richtet sich gezielt an Senior*innen sowie Menschen mit Migrationsgeschichte. Den Abschluss bildet Ende Mai eine begehbare Installation im Foyer des Kulturstalls im Schloss Britz. Diese vereint Fotografien, Klänge, Interviewauszüge und eine Live-Performance. Ein Projekt von Cassis B Staudt und Hadmut Bittiger.

    Fördersumme: 4.898 €

  • "Sonnenallee: Von hier – Alltag, Wandel, Zusammenhalt (Podcast)", Seren Basogul

    In fünf Walk-and-Talk-Podcast-Episoden à 20 bis 30 Minuten erkunden die Schwestern Seren und Seray Başoğul die Sonnenallee als akustischen Resonanzraum. Aufgenommen wird beim Gehen entlang der Straße vom Hermannplatz bis Richtung Baumschulenweg – in Gesprächen mit Anwohner*innen, lokalen Unternehmer*innen, Initiativen und Communities vor Ort. Der Podcast fragt, wie das Leben auf der Sonnenallee jenseits gängiger Zuschreibungen klingt: Nachbarschaft, steigende Mieten, Gentrifizierung, Zugehörigkeit und Alltagspraxis kommen ebenso zur Sprache wie Zukunftsvisionen für den Kiez. Das Projekt läuft von Mai bis Dezember und wird mit einem kostenfreien öffentlichen Hörabend an der Sonnenallee abgeschlossen.

    Fördersumme: 4.995 €

  • "Lieder meiner Nachbar*innen", Güler Bulgurcu

    Auf einer musikalischen Reise von Mesopotamien über Anatolien und den Balkan bis in die Gropiusstadt lädt das Projekt die vielfältige Nachbarschaft zu einem gemeinsamen Musikworkshop und einem Konzert ein. In Liedern auf Kurdisch, Türkisch, Armenisch, Arabisch, Serbisch/Kroatisch und Deutsch wird die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Gropiusstadt hörbar und erfahrbar gemacht. Der dreistündige Workshop findet in der Evangelischen Kirchengemeinde Martin-Luther-King statt, das zweistündige Konzert im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt. Beide Orte sind barrierefrei. Das Projekt richtet sich an Menschen mit europäischen und nicht-europäischen Erstsprachen und erwartet 20 Workshop-Teilnehmende sowie rund 150 Konzertbesucher*innen. Der Projektzeitraum läuft vom September bis Dezember. Projektleitung ist die Musikerin Güler Bulgurcu.

    Fördersumme: 3.710 €

2025

  • "Queeres Trauern und Erinnern", Kultur:Trauer e.V.

    Interaktive Ausstellung und Veranstaltungsreihe, die das Trauern von trans*Menschen, die durch Gewalt ums Leben kamen, thematisiert. Das Programm, das in der Kiez-Kapelle in November stattfindet, bietet Konzerte, Paneldiskussion, Trauerraum, Filmscreening, kreativen Workshops und ein Gedenkspaziergang.
    Der Raum soll sich einerseits mit den Erfahrungen von Diskriminierung auseinandersetzen, andererseits mit queerer Identität, Kultur und den Errungenschaften eines anhaltenden politischen Kampfes. Das Projekt wird von Kultur:Trauer e. V. umgesetzt.

    Fördersumme: 4.720 €

  • "Mehr als Namen - Frauen*räume schaffen", Ambasada Polek e.V.

    Der performative Audiowalk, gestaltet von Schauspielerin Mareike Wenzel und Künstlerin Anna Krenz, führt durch das Frauenviertel in Rudow. Gemeinsam mit Frauen* aus Neukölln werden historische Spuren nachgezeichnet, Parallelen zur Gegenwart gezogen und neue Geschichten für das Viertel entwickelt. Das Projekt hinterfragt alte Vorbilder und erkundet, wie ein Viertel aussehen müsste, welches sich wirklich mit den Bedürfnissen von Frauen* auseinandersetzt. Der Audiowalk wird live durchgeführt und anschließend online abrufbar sein. Zielgruppe sind Anwohner*innen des Frauenviertels und Frauen* aus Neukölln.

    Fördersumme: 4.900 €

  • "BAM!2025, Berliner Festival für aktuelles Musiktheater", Zeitgenössisches Musiktheater Berlin e.V.

    Die vierte Ausgabe des Festivals der freien Musiktheaterszene Berlins findet erstmals in Neukölln statt und untersucht gesellschaftliche und künstlerische Diskurse durch zeitgenössisches Musiktheater. Vom 20.-23. November 2025 wird das Festival an verschiedenen Orten rund um die Neuköllner Oper stattfinden. Ziel ist es, Neukölln zu einem Musiktheater-Hotspot zu machen und ein breites und vielfältiges Publikum anzusprechen. Das Festival richtet sich an alle Altersgruppen, mit einem besonderen Fokus auf ein jüngeres Publikum. Das Festival wird barrierearm gestaltet und wird umgesetzt vom Zeitgenössisches Musiktheater Berlin e.V.

    Fördersumme: 5.000 €

  • "Poets' Corner", Haus für Poesie (Literaturbrücke Berlin e.V.)

    Poets’ Corner bringt Poesie in den öffentlichen Raum und schafft einen interaktiven Treffpunkt für Künstler:innen und Anwohner:innen. In Kooperation mit nachbarschaftlichen Orten in Neukölln wird ein vielfältiges Programm aus Lesungen, Performance, Musik und künstlerischen Workshops geboten. Das Projekt fördert den Austausch zwischen Berliner Dichter:innen und ihrem Publikum und bietet besonders weniger etablierten Künstler:innen eine Bühne. Das Lyrikevent findet im Mai in der WerkStadt in Neukölln statt und wird vom Haus für Poesie (Literaturbrücke Berlin e.V.) umgesetzt.

    Fördersumme: 1.600 €

  • "Embodied words", Camilo Andrés Baquero Burgos

    In diesem Kunstlabor wird das Erinnerung durch Körperausdruck und kreatives Schreiben erforscht. Es richtet sich an Lateinamerikaner*innen mit Migrations- und Fluchthintergrund in Berlin, in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kulturen Lateinamerikas e. V. In fünf Workshops werden persönliche und kollektive Lebenserfahrungen zu Gedichten und Performances verarbeitet. Geleitet von Camilo Baquero Burgos und Camila Ivana Vargas Pardo.

    Fördersumme: 4.990 €

  • "An meine Ahn*innen", Dan Dansen

    Bei dem Projekt handelt es sich um ein partizipatives Programm aus Performance und Workshops zum Thema queere Pflanzen und Trans*-Ahnenschaft, das im „Lucys Garten“ am Hermannplatz neu inszeniert wird. In dem Projekt wird die Natur als Metapher genutzt, um Menschen für Gender-Diskurse zu sensibilisieren und Bewusstsein für Trans*-Personen zu stärken. Außerdem lädt das Projekt Menschen ein, selbst aktiv im Community-Garten zu werden.
    Die Umsetzung erfolgt in Kooperation des*der nicht-binären Künstler*in Dan Dansen, Tatwerk Berlin und Lucys Garten.

    Fördersumme: 4.250 €

  • "ABLADEN", Constatin von Thun

    An zwei Wochenenden im Studio Nagelneu und in der Kiez-Kapelle findet eine immersive Performance statt, bei der Besucher:innen einen persönlichen Gegenstand in einer Zeremonie loslassen. Die Objekte können in Gedichte umgewandelt und entweder bestattet, zerstört oder veredelt werden. Veredelte Objekte werden durch Neuköllner Künstler:innen weiterverarbeitet. Das Projekt schließt ab mit einer Ausstellung der „abgeladenen“ Objekte. Ziel ist es, einen Raum für den Abschied von belastenden Erinnerungen zu schaffen und den Austausch in Neukölln zu fördern.
    Das Projekt wird von einem Kollektiv bestehend aus Jasna Witkoski, Constatin von Thun, Lisa Schettel und Laura Eggert umgesetzt.

    Fördersumme: 5.000 €

  • "Neukölln Trans-lingual – Happenings im öffentlichen Raum", Cheong Kin Man

    Das Projekt umfasst Happenings (Aktionskunst) im Volkspark Hasenheide, bei denen Gestik, Klang und transkulturelle Sprachelemente kombiniert werden. In einer fiktiven Sprache wird die kulturelle Vielfalt Neuköllns thematisiert. Teil des Bühnenbildes sind Flaggen, die nonverbale Ausdrucksformen und dekonstruierten Schriften symbolisieren. Ergänzt wird das Setting durch ein Soundstück und ein Handout. Initiiert von Marta Stanisława Sala und Cheong Kin Man, richtet sich das Projekt an Neuköllner*innen aus transkontinentalen Sprachfamilien. Ziel ist es, den interkulturellen Dialog zu fördern und die sprachliche Vielfalt Neuköllns zu präsentieren.

    Fördersumme: 3.800 €

  • "DIY & Empowerment", SuperGroup

    Das Projekt wird von den Künstler:innen des Kollektivs „Supergroup“ durchgeführt und strebt an, einen inklusiven Raum im Schillerkiez zu schaffen. Zum Auftakt im Juli 2025 wird ein interaktives Programm mit DIY-Workshops und Empowerment-Aktionen an vier Tagen angeboten. Die Nachbarschaft wird aktiv in den kreativen Prozess einbezogen, mit verschiedenen Workshops und Austauschformaten. Ziel ist es, kreative Selbstbestimmung zu fördern und den Raum als lebendigen sozialen Treffpunkt in der Nachbarschaft zu etablieren.

    Fördersumme: 5.000 €

  • "Ideen sprudeln! Die Dinge-Werkstatt", Mit allen Sinnen lernen e.V.

    Kreatives Workshop-Programm für Neuköllner Kita-Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren. In zwölf Workshoptagen entdecken die Kinder mit Kunstschaffenden spielerisch Mechanik, Trickfilm und Upcycling. Im Garten des KinderKünsteZentrums experimentieren sie mit Materialien, erfinden fantasievolle Maschinen und gestalten Trickfilme. Neben Kreativität steht auch Sprachförderung im Fokus. Das Projekt und Ergebnisse werden in einer Ausstellung und auf der Website des KinderKünsteZentrums präsentiert.

    Fördersumme: 3.600 €

Fachbereich Kultur

Ansprechpartnerin:

Sally Fahlenkamp