In September verwandelt das „Salam Kunstfestival“ die Sonnenallee für fünf Tage in einen Ort künstlerischer Begegnung im öffentlichen Raum. Initiiert und kuratiert vom syrischen Künstler Wael Toubaji, entwickelt eine Gruppe etablierter Künstler*innen im Exil ortsspezifische Interventionen, die die ästhetische und kulturelle Identität der Sonnenallee aufgreifen und sichtbar machen. Präsentationsorte sind z.B. Friseursalons, Restaurants, Supermärkte und der öffentliche Raum. Das Festival richtet sich an Anwohner*innen, dort Arbeitende und Besucher*innen und versteht Kunst als Mittel, struktureller Ausgrenzung und migrantisierenden Zuschreibungen entgegenzutreten. Als Symbol der arabischen Diaspora in Europa soll die Sonnenallee durch das Festival aus einer neuen Perspektive wahrgenommen werden: vielfältig, lebendig und einladend.
Fördersumme: 4.740 €