Sommer im Park

Zahlreiche Menschen sitzen anläßlich eines Konzertes von "Sommer im Park" auf der Wiese, auf dem Geländer und dem Vorplatz
Bild: Udo Klenner

Von Mitte Juni bis Ende August können Sie jeden Sonntag um 18 Uhr auf dem Vorplatz der Galerie im Körnerpark ein Konzert hören. Die Konzertreihe „Sommer im Park – umsonst und draußen“ präsentiert die Vielfalt der hauptstädtischen Musikwelt – von Klassik bis Jazz, Blues und Rock, mit einem gewissen Akzent auf Weltmusik.
Der Eintritt ist frei.

Juni – August 2018

Sonntag, 10. Juni, 18 Uhr
Orquesta Burundanga
Die acht Musiker und Musikerinnen aus Kolumbien und Deutschland locken mit ihrer heißen Mischung aus Salsa, Merengue und Rumba jeden aus dem Sessel. Verfeinert mit Elementen aus Jazz, Flamenco und Cumbia präsentieren sie Eigenkompositionen und Bearbeitungen traditioneller Salsa-Arrangements. Vor der Band agieren die Sängerin und Dichterin Sonia Solarte aus Cali, der Salsa-Metropole Kolumbiens, und die Deutsch-Kolumbianerin Johanna Giesecke aus Berlin. Beide singen, lachen, tanzen und erzählen von den Geschichten der Liebe und Lebensfreude Lateinamerikas. Live-Musik, die zum Tanzen verführt!

Sonntag, 17. Juni, 18 Uhr
Kompania
Die fünf griechischen Musiker und Musikerinnen haben sich in Berlin kennengelernt und aus Liebe zur griechischen Musik die „Kompania“ gegründet, um die breite Vielfalt der traditionellen griechischen Musik aufzuzeigen. Die Lieder stammen aus ganz verschiedenen Orten: aus Kleinasien, aus Istanbul und von den griechischen Inseln. Stücke von Komponisten wie Tountas und K. Skarvelis entführen die Zuhörer in die Klangwelt Südosteuropas.
Maria Koltsida – Gesang, Penelope Gkika – Geige, Nikos Menegas – Bouzouki, Gesang,
Panos Voulgaris – Gitarre, Petros Kolotouros – Bendir.

Sonntag, 24. Juni, 18 Uhr
Counterblast
Gerade in einer internationalen Metropole wie Berlin ist es notwendig, Grenzen zu sprengen. Dem zehnköpfigen internationalen Ensemble mit Musikern aus Ghana, Guadeloupe, Spanien, Griechenland, Östereich, Deutschland und den USA gelingt dies vortrefflich durch die originellen und unverwechselbaren Kompositionen des Bandleaders Paul Schwingenschlögl. Intelligent angelegte Arrangements werden durchbrochen von offenen Improvisationsteilen, afrikanische Rhythmen werden kombiniert mit harten Beats, wuchtigen Bläserklängen und der markanten Stimme Baba Dangos.

Sonntag, 1. Juli, 18 Uhr
Matchbox Music
MATCHBOX MUSIC – Das sind vier Musiker, die den Rock’n’Roll in ihren Schülerbands spielen und lieben lernten. Danach waren sie lange auf anderen musikalischen Feldern unterwegs und sind es teilweise heute noch. Jetzt im reiferen Alter haben sie die musikalischen Wurzeln ihrer Jugend wiederentdeckt und zeigen, dass sie nichts von ihrer musikalischen Energie verloren haben. MATCHBOX MUSIC covert und interpretiert Stücke mit viel Spielfreude und einer guten Portion Drive quer durch die Rock’n’Roll-Geschichte der 50er und frühen 60er Jahre. Darunter Jukebox-Klassiker von Carl Perkins, Elvis Presley, Chuck Berry, Gene Vincent und Bill Haley. Das Band-Programm für Ohr und Tanzbein wird abgerundet durch musikalische Ausflüge in Richtung Beat und Country.
Klaus-Jürgen Karge – Kontrabass, Carsten Köhler – Gitarre, Gesang,
Karl-Heinz Schubert – Gitarre, Gesang, Eddie Winter – Schlagzeug

Sonntag, 8. Juli, 18 Uhr
Schnaftl Ufftschik
Die bunte Truppe mischt seit über 20 Jahren die Brass-Szene auf. Die fünf Musiker sind Stil-Vagabunden. Sie spielen Jazz, Pop, Folk, Weltmusik und passen doch in keine Schublade. Ihr Markenzeichen ist die begnadete Mischung all dieser Musikrichtungen. Es gibt den ureigenen Schnaftl-Ufftschik-Sound – und der reißt mit, reißt von den Stühlen, reißt aus dem alltäglichen Sinnesrausch(en).
Reinhard Gundelwein – Klarinette, Bassklarinette, Lutz Wolf – Trompete, Flügelhorn, Vihuela, Johannes Siedel – Posaune, Stefan Gocht – Sousaphon, Bassposaune,
Boris Bell – Schlagzeug, Marimbaphon

Sonntag, 15. Juli, 18 Uhr
Berlinskie Samovary
Die Band überträgt in ihrem eigenen und unverwechselbaren Stil ehrliche Folk-Messages von trauriger Melancholie bis hin zu überschäumender Euphorie in Rock’n’Roll-Energie: mit Ecken und Kanten, mitreißend, geradeaus, fein ziseliert und gleichzeitig ungeschliffen rau. Der mehrstimmige Gesang bringt die Harmonien der mit russischem Touch komponierten Lieder wunderbar zur Entfaltung, hochkarätige Solisten am Akkordeon und am Saxofon spielen wilde Soli mit Kraft und Spontanität der 70-er.

Sonntag, 22. Juli, 18 Uhr
The Toughest Tenors
Die fünf Berliner Jazzmusiker haben es sich zur Aufgabe gemacht, die lange und legendäre Tradition der „Saxophone-Battles“ im Jazz wieder zum Leben zu erwecken. Ohne falsche Nostalgie. Ohne Trend-Doping. Sondern mit geballter Energie, ungebremster Spielfreude, schlagfertigem Humor. Und mit dem Herzen eines Boxers.
Bernd Suchland, Patrick Braun – Tenorsaxofon, Dan-Robin Matthies – Klavier,
Lars Gühlcke – Kontrabass, Ralf Ruh – Schlagzeug

Sonntag, 29. Juli, 18 Uhr
Les Colorés
Der Schlagzeuger Hervé Hartock hat seine Wurzeln im Biguine Jazz und gründete mit Les Colorés eine Band, die seine Wurzeln wiederspiegelt. Die multikulturelle Mischung der Musiker findet sich auch im Programm der Gruppe wieder. Sie reicht von groovigem Zouk, Biguine und Mazurka bis zu Afrojazz, neu arrangierten Jazzstandards und eigenen Kompositionen. Die melodisch und rhythmisch treibende Musik der Band ist eine Einladung zum Tanzen und zum Reisen in farbige Klagwelten.
Hervé Hartock – Schlagzeug, Wester Desamours – Bass, Daniel Stawinski – Klavier,
Tunde Alibaba Agonglo – Perkussion

Sonntag, 5. August, 18 Uhr
The Groove Yard Bandits
Hier wird Boogie Woogie zelebriert, mit einer satten Portion Blues, fein abgeschmeckt mit einem scharfen Schuss Rock’n’Roll, garniert mit einer aufregenden Prise Swing und Soul. Bassist Bernd Kuchenbecker ruft und es kommt die Elite des unverfälschten, erdigen Boogies: KC Miller, einer der flinksten Pianisten und ausdrucksstärksten Sänger, Frank Lüdeke, dem Blues ebenso verpflichtet wie dem Bebop und dem Pop (schließlich hat er schon mit Udo Jürgens und Robbie Williams gespielt) und Marcel van Cleef, der moderne Schlagzeugtechnik mit authentischem Groove verbindet.
Es ist Zeit für The Groove Yard Bandits!

Sonntag, 12. August, 18 Uhr
Carlos Dalelane & Band
In seiner internationalen Band versammelt der aus Mosambik stammende Bassist und Sänger Carlos Dalelane hochkarätige Musiker, die nur ein Ziel haben: Jeden einzelnen Zuhörer im Rhythmus tanzen zu lassen und an die Küste Afrikas zu entführen. Die Mischung aus afrikanischen, funkigen und jazzigen Einflüssen macht die Songs zu einer Achterbahn der Gefühle. Wilde Stücke, die den Puls hochtreiben, wechseln sich ab mit melodischen Balladen, gesungen vom Bandleader in seiner Muttersprache Ronga und Portugiesisch.
Carlos Dalelane – Bass, Gesang, Mauro Pandolfino – Gitarre, Philipp Wagner – Keyboards, Aine Fujioka – Schlagzeug, Viktor Wolf – Saxofon

Sonntag, 19. August, 18 Uhr
Indigo Masala
Ohren auf für Sitar-Magie, Tabla-Grooves, treibendes Akkordeon, betörende Stimmen, vielfarbige Percussion, überschäumende Spielfreude, einen feinen Hauch von Jazz und aberwitzige Geschichten aus aller Welt. Das ungewöhnlich besetzte interkulturelle Trio beglückt mit einer ganz eigenen, lebendig pulsierenden und ungemein sinnlichen Weltmusik.
Yogendra – Sitar, Gesang, Ravi Srinivasan – Tabla, Gesang, Ghatam, Percussion, Pfeifen,
Arun Leander – Bajan (Knopfakkordeon)

Sonntag, 26. August, 18 Uhr
The Soulband Berlin
Die Band, die seit 30 Jahren existiert, ist ein „Urgestein“ der Berliner Musikszene. Mit groovigen Rhythmen erweckt sie die Klassiker des US-amerikanischen Funk und Soul zu neuem Leben. Mit ihrem authentischen Sound, der internationalen Besetzung und ihrer überzeugenden Bühnenpräsenz verbreitet sie Partystimmung pur auf der Bühne. Erleben Sie die Welt des Souls und Musik, die unter die Haut geht.

“Sommer im Park” wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.