Hunderttausend beim Tag der offenen Moschee

Hunderttausend beim Tag der offenen Moschee

Etwa hunderttausend Besucher haben den Tag der offenen Moschee in Deutschland genutzt, um mit Muslimen ins Gespräch zu kommen.

DITIB Zentralmoschee in Köln

© dpa

Das Motto des von den vier größten islamischen Verbänden in Deutschland initiierten Tags lautete «Religiosität - individuell, natürlich, normal». Rund 900 Gebetshäuser und Begegnungsstätten in ganz Deutschland öffneten am Mittwoch, den 3. Oktober 2018 ihre Türen auch für nicht-muslimische Gäste. In der Hauptstadt nahmen knapp 30 Moscheen und Kulturzentren teil.

Zentralrat der Muslime begründet Rückgang

In den vergangenen Jahren nahmen jeweils über 1000 Gebetshäuser und islamische Begegnungsstätten an dem Aktionstag teil. Ein Sprecher des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) begründete den Rückgang dieses Jahr unter anderem mit der Angst vor Übergriffen und fehlender Solidarität in der Gesellschaft. Nach Erkenntnissen des ZMD gab es bis zum Nachmittag keine Vorfälle.

Rund 2500 Moscheen in Deutschland

Seit 1997 findet am Tag der Deutschen Einheit auch der Tag der offenen Moschee statt. Dass die Veranstaltungen auf denselben Tag gelegt wurden, soll nach den Worten des Vorsitzenden des ZMD, Aiman Mazyek, ein Zeichen der Solidarität und des Respekts gegenüber Deutschland sein. In Deutschland gibt es dem Zentralrat zufolge rund 2500 Moscheen. Viele lägen in Hinterhöfen, nur etwa 900 seien öffentlich erkennbar.
Buddybären am Kurfürstendamm
© dpa

Multikulturelles Berlin

Ob für Besucher, Zugezogene oder Ur-Berliner - das multikulturelle Berlin zeigt sich für jeden von seiner interessanten Seite. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 4. Oktober 2018