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Lev von Kleiner5

Lev von Kleiner5
Bild: GoVolunteer

Gegen Hass und Hetze (zu Wehr setzen): Lev befähigt bei Kleiner5 Menschen im Kampf gegen Rechtsextremismus.

Video-Portrait

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Formate: video/youtube

Meine Geschichte

Lev von Kleiner5
Bild: GoVolunteer

„Unsere Zielgruppe bei „Kleiner 5“ sind alle Menschen, die etwas gegen Rechtspopulismus, Hass und Hetze, Menschenfeindlichkeit und Demokratiefeindlichkeit haben. All diese Menschen, die etwas dagegen tun wollen, aber nicht so genau wissen was. „Kleiner 5“ setzt sich dafür ein, dass sie Materialien in die Hand bekommen, mit denen sie sich aktiv in ihrem Umfeld gegen Rechtspopulismus einsetzen können. Workshops geben wir auch, um Menschen die Instrumente beizubringen, die sie brauchen, um sich gegen Rechtsextremismus und gegen Hass und Hetze, online aber auch in ihrem Umfeld, zur Wehr zu setzen.

Sprich es an

Wir wollen Menschen befähigen, Argumente zu finden, um radikal, aber höflich gegen Rechtspopulismus zu streiten. Dass sie die Fakten in der Hand haben, aber auch die Art und Weise, wie man in solche Gespräche hineingeht. Dazu haben wir auch zwei Bücher verfasst: “Sag was” und “Sprich es an”. Außerdem haben wir ein Gesprächs-Kartenspiel entwickelt, das bald auf den Markt kommt. Es soll Leute dazu bringen, mit Personen aus dem Umfeld eher problematische Positionen anzusprechen und mit ihnen Themen durchzugehen, die nicht so leicht zu besprechen sind.

Wider das Gefühl der Machtlosigkeit

Durch das Ehrenamt bei „Kleiner 5“ entwickelte ich ein Gefühl der Selbstwirksamkeit. Ich merke, dass ich Sachen erreichen kann, obwohl ich noch gar nicht so lange dabei bin. Meine erste Fundraising-Kampagne hat in einem Monat gleich 1000 Euro eingebracht, das war voll cool und hat mich stolz gemacht. Sich politisch zu engagieren, ist in diesen Zeiten besonders wichtig. Es hilft auch gegen dieses Gefühl der Machtlosigkeit, das ich beispielsweise spürte, als ich Bilder von den Ausschreitungen in Chemnitz sah. Aufgrund von Corona sitze ich in meinem Berufsleben viel im Homeoffice und fühle mich ein bisschen isoliert. Aber durch diese ehrenamtliche Arbeit habe ich ein Gefühl der Verbundenheit mit anderen, mit denen ich gemeinsam an Projekten arbeite.“