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Kristina von Ingenieure ohne Grenzen

Volunteers of Berlin
Bild: GoVolunteer

Entwicklungshilfe per Video-Call: Kristina baut mit Ingenieure ohne Grenzen Schulen für Kinder in Simbabwe

Video-Portrait

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Formate: video/youtube

Meine Geschichte

Kristina von Ingenieure ohne Grenzen
Bild: GoVolunteer

„Für mich gibt es einen Unterschied bezüglich der Zufriedenheit, die ich durch meinen Architekten-Job im Büro erfahre, und der, die ich aus meinem ehrenamtlichen Projekt ziehe. Arbeit ist letztendlich Arbeit und die mache ich, um mein Geld zu verdienen. Also ich kann leider nicht nur ehrenamtliche Projekte durchführen, das funktioniert einfach nicht. Aber deshalb erfüllt mich “Ingenieure ohne Grenzen” eben auch auf eine andere Weise. Weil’s mein Herzensprojekt ist. Seit vielen Jahren engagiere ich mich da für einen Schulbau in Simbabwe. Auch die Freude und die hundertprozentige Zufriedenheit der Menschen vor Ort, die mir bei der Eröffnungsfeier etwa eines Klassenzimmers entgegengebracht wird, ist ein ganz anderes Gefühl, als wenn man hier in Deutschland ein Projekt abschließt.“

Lebhafte Eröffnungsfeiern in Simbabwe

„Ich bin sehr glücklich mit meinem Beruf und habe mir den frei gewählt. Das Tolle ist, dass ich damit in Verbindung mit einem Ehrenamt anderen Menschen etwas zugutekommen lassen kann. Die Eröffnungsfeiern in Simbabwe sind dann sehr lebhaft. Morgens findet ein Fußballspiel von den Schülerinnen und Schülern statt. Dann gibt es eine Veranstaltung mit Vorführungen, Reden und Essen für alle. Die Schule kocht dabei für über 100 Leute. Die Schüler*innen helfen, das Essen zu verteilen und anschließend werden die Klassenräume übergeben und die Schule zieht direkt ein. Die Kinder nutzen dann auch sofort die Klassen. Wir haben inzwischen schon so viel geschafft in den letzten fünf Jahren, die wir vor Ort sind. In zwei oder drei Jahren wird alles fertig sei und die komplette Schule kann einziehen. Das ist schon ein kleiner Traum.“

Kleine Schritte, Ziel vor Augen

„Das Jahr mit der Corona-Situation hat in unserem Fall definitiv was Positives gebracht. Wir konnten natürlich nicht nach Simbabwe fliegen, aber sahen dadurch, wie selbständig das Team vor Ort arbeitet. Das läuft super gut voran, trotz der angespannten Finanzsituation in Simbabwe, die durch Corona natürlich noch mal befeuert wurde. Durch viel Kreativität und viele Vorschläge von den Leuten vor Ort haben wir auch diese Herausforderung gemeistert. Für mich ist es wichtig, dass man immer ein großes Ziel vor Augen hat, das man nicht aus den Augen verliert – dabei aber immer in kleinen Schritten vorangeht. Einfach mal anfangen und gucken, was passiert und offen sein. Wenn man dann noch viel Motivation und Durchhaltevermögen mitbringt, läuft das ganz gut.“