Inhaltsspalte

Noa von Sustain IT

Volunteers of Berlin
Bild: GoVolunteer

Der Natur etwas zurückgeben: Noa sorgt für Biodiversität im Projekt “Blätterlaube” von Sustain-IT

Video-Portrait

Mit dem Aufruf des Videos erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre Daten an YouTube übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Formate: video/youtube

Meine Geschichte

Noa von Sustain IT
Bild: GoVolunteer

„Ich komme aus Italien und bin nach Berlin umgezogen, um Biologie zu studieren, weil mir Umwelt und Nachhaltigkeit wichtig sind. Ich hab meinen Ort in der Welt gesucht, ich glaube wir sind als Menschen auch nur Tiere und unser Ort ist diese Welt. Wir zerstören diese aber durch unsere Aktivitäten. Ohne uns wäre die Natur viel besser dran. Deswegen müssen wir Menschen etwas zurückgeben und die Erde schützen. Berlin ist mein Ort geworden, auch weil er so viele Möglichkeiten des Engagements und Projekte anbietet, wo Leute mit super unterschiedlichen Hintergründen zusammenkommen. Ich hatte das Gefühl: Hier kann ich aktiv werden in dem Bereich, der mir wichtig ist, und mit anderen Leuten etwas verändern.“

Greifbare Veränderung bewirken

„Ehrenamt ist meine Weise, um der Welt was zurückzugeben. Ich mache das nicht, weil ich glaube, dass ich etwas gutzumachen habe. Es ist einfach so, dass wir die Natur komplett ausnutzen und deswegen muss ich was tun. Biodiversität ist sehr wichtig und sollte gefördert werden – und an der Freien Universität Berlin erhalten wir sie aufrecht mit dem Uni-Gardening Projekt „Blätterlaube“. Ich bin ehrenamtlich in der Koordination des Projekts tätig und das gibt mir die Möglichkeit, konkrete Veränderung zu bewirken. Etwas Greifbares zu machen. Ich arbeite sonst in einem Forschungslabor hier in der Uni und wir erforschen den Einfluss von Mikroplastik im Boden. Im Vergleich zum Ehrenamt funktioniert die Wissenschaft eher langsam, mein Engagement ist aktiver mit der Stadt verbunden.“

Naturschutz muss weitergegeben werden

„Wir in der „Blätterlaube“ bieten auch Workshops mit dem NABU oder dem Naturschutz an. Es ist ein Ort des Lernens, wir bilden zum Beispiel Schüler:innen weiter. Denn Naturschutz muss weitergegeben werden und dafür kooperieren wir mit vielen anderen Projekten. Wir wurden von Corona glücklicherweise nicht so beeinflusst, weil die „Blätterlaube“ ein offener Ort und kein geschlossener Raum ist. Aber andere Projekte von Sustain IT, wie Kleidertausch oder Foodsharing, können derzeit leider nicht mehr stattfinden. Aber Corona hat der Welt gezeigt, dass wir ein bisschen langsamer machen müssen, damit sich die Natur erholen kann. Das können wir von dieser Pandemie lernen: Dass wir Menschen von der Natur abhängig sind und gut auf sie achten sollten.”