Erntestart für scharfes Gemüse

Erntestart für scharfes Gemüse

Der warme und feuchte Sommer hat dem Spreewälder Meerrettichanbauern eine gute Qualität des Wurzelgemüses beschert. Er sei sehr zufrieden, sagte Dirk Richter vom Gemüsebetrieb in Klein Klessow (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) am Dienstag zum Auftakt der Ernte. Nur im August musste er wässern.

Spreewälder Meerrettich wird geerntet

© dpa

Frisch geerntete Meerrettichwurzeln liegen in einem Korb auf einem Feld.

Insgesamt wird im Spreewald in diesem Jahr auf knapp elf Hektar Meerrettich geerntet. Wegen des kühlen Frühjahrs konnten die Stecklinge jedoch erst drei Wochen später als im Vorjahr in den Boden gesetzt werden. Die Anbauer rechnen allgemein mit einem Hektarertrag von 12 bis 13 Tonnen.
«Die Nachfrage nach verarbeitetem Spreewälder Meerrettich ist größer als das dafür notwendige regionale Rohstoffaufkommen», sagte Markus Belaschk, Geschäftsführer der Spreewälder Konserven GmbH & Co. KG.Neben Spreewälder Gurken besitzt der Spreewälder Meerrettich das EU-Gütesiegel «Geschützte Geographische Angabe».
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Auf zwei Drittel der Fläche wird nun bis zum Einsetzen der ersten Fröste geerntet, der Rest dann im Frühjahr. Damit können die Verarbeiter nach Angaben des Spreewaldvereins über einen längeren Zeitraum auf die frische Rohware zugreifen. Die Wurzeln werden in den Betrieben grob gereinigt, nach Qualitäten sortiert und ausgeliefert. Die Stecklinge - genannt Schwigatze - für das nächste Jahr werden eingelagert.
Meerrettich ist Heilpflanze des Jahres. Beliebt ist das Gemüse wegen seiner besonderen Schärfe. Verfeinert werden unter anderem Fleisch- und Fischgerichte.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 9. November 2021 14:49 Uhr

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