Schulkrankenschwestern-Modellprojekt in Brandenburg endet

Schulkrankenschwestern-Modellprojekt in Brandenburg endet

Der Gesundheitsausschuss im Brandenburger Landtag hat die Fortführung des Modellprojekts Schulkrankenschwestern nach 2021 mit Mehrheit abgelehnt. Niemand habe leicht den roten Stift angesetzt, sagte Carla Kniestedt (Grüne) am Mittwoch. Doch es gebe Sparvorgaben. Kritik daran gab es von der Opposition. «Das ist unverantwortlich, wie ich finde», sagte Ronny Kretschmer (Linke).

Schulkrankenschwestern in Brandenburg

© dpa

«Med. Versorgung» steht auf einem Schild neben einem Raum einer Schule.

Die Linke-Fraktion hatte zuvor einen Änderungsantrag zum Haushalts-Entwurf der Landesregierung für 2022 gestellt. Danach sollte das Modellprojekt erhalten bleiben und die Zahl der Vollzeit-Stellen von derzeit 14 auf 18 erhöht werden. Seit mehr als vier Jahren waren 18 Gesundheitsfachkräfte auf 14 Vollzeitstellen an 27 Schulen tätig. Sie helfen bei Verletzungen sowie Erkrankungen und beraten über Ernährung sowie Bewegung.
Die Koalitionsfraktionen von SPD, CDU und Grünen hatten angekündigt, dass das Modellprojekt zum Jahresende auslaufen solle. Eine Ausweitung des erfolgreichen Projekts auf alle Schulen mit Kosten in Höhe von rund 28 Millionen Mark sei nicht möglich, hatte CDU-Fraktionschef Jan Redmann zur Begründung gesagt.
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| Aktualisierung: Mittwoch, 3. November 2021 16:52 Uhr

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