Kabinett berät über mögliche weitere Öffnungsschritte

Kabinett berät über mögliche weitere Öffnungsschritte

In Anbetracht der positiven Entwicklung der Corona-Lage in Brandenburg will die Landesregierung heute über mögliche weitere Lockerungen beraten. Dabei geht es auch die Wiederaufnahme des vollständigen Präsenzunterrichts an Grundschulen, wie Regierungssprecher Florian Engels angekündigt hatte. Nach den Beratungen des Kabinetts soll anschließend auf einer Pressekonferenz über Ergebnisse berichtet werden.

Nach einem Bericht der «Märkischen Allgemeinen» von Samstag sieht ein Entwurf der neuen Eindämmungsverordnung vor, dass Grund- und Förderschüler bis zur 6. Klasse und alle weiteren Schulen ab dem 7. Juni wieder zurück in den Normalbetrieb kehren könnten. Voraussetzung sei eine Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 an drei Werktagen in Folge. Ob es tatsächlich dazu kommt, war zunächst offen. «Die Abstimmung zu den konkreten Inhalten erfolgt regierungsintern laufend», sagte Engels.
Die Zahl der neu gemeldeten Corona-Fälle in Brandenburg sank über Pfingsten weiter. Landesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz laut Gesundheitsministerium am Montag bei 46,9. Alle Landkreise und kreisfreien Städte lagen den Angaben zufolge unter der Sieben-Tage-Inzidenz von 100. Somit bestand auch keine unmittelbare Gefahr, dass die sogenannte Bundes-Notbremse mit schärferen Auflagen bald wieder greifen müsste. Allerdings melden die Gesundheitsämter am Wochenende Daten häufig verzögert und es wird weniger getestet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 25. Mai 2021 02:02 Uhr

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