Linke fordert stärkere Einbeziehung der Praxen beim Impfen

Linke fordert stärkere Einbeziehung der Praxen beim Impfen

Angesichts des langsamen Fortschreitens der Corona-Schutzimpfungen in Brandenburg hat die Linke-Fraktion eine stärkere Einbeziehung der Hausärzte gefordert. Am Montag seien nur rund 6900 weitere Impfungen erfolgt, kritisierte der Linke-Landtagsabgeordnete Ronny Kretschmer am Dienstag. «Das ist verschwindend gering.» In Brandenburg stünden bis Ende März insgesamt noch 200 000 Impfdosen zur Verfügung, die in diesem langsamen Tempo nicht komplett geimpft werden könnten, mahnte Kretschmer. «Daher müssen die Arztpraxen verstärkt einbezogen werden, die gerade die älteren Menschen schnell und wohnortnah impfen können», betonte er.

Ronny Kretschmer

© dpa

Brandenburgs Landtagsabgeordneter Ronny Kretschmer spricht während einer Sitzung des Landtages.

Als «völlig unverständlich» wertete Kretschmer, dass für die Schulen nicht genügend Corona-Schnelltests zur Verfügung stünden, obwohl der Landtag bereits vor Wochen mehr als 28 Millionen Euro für die Testkits bereitgestellt habe. Wegen der fehlenden Tests hatte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) am Sonntagnachmittag kurzfristig die Präsenzpflicht für Schüler mit Ausnahme der Abschlussklassen bis zu den Osterferien ausgesetzt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 23. März 2021 13:37 Uhr

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