Finanzspritze für Schleusen-Sanierung am Finowkanal

Finanzspritze für Schleusen-Sanierung am Finowkanal

Das Land Brandenburg hat dem Zweckverband Region Finowkanal einen Bescheid über 19,7 Millionen Euro für die Modernisierung der ersten sechs Schleusen der Wasserstraße übergeben. Damit sei die Gesamtfinanzierung des Projektes gesichert, erklärte der Landkreis Barnim am Donnerstag. Bereits im November des vergangenen Jahres war die Finanzierungsvereinbarung zwischen der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt des Bundes und dem Zweckverband unterzeichnet worden.

Der Bund hatte früheren Planungen zufolge sich von der 32 Kilometer langen und ältesten schiffbaren künstlichen Wasserstraße Deutschlands trennen wollen, da sie wegen der parallel verlaufenden Havel-Oder-Wasserstraße ihre wirtschaftliche Bedeutung verloren habe. Anfang 2019 signalisierte dann die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes erstmals, dass sie nur noch die zwölf Schleusen und zwei Brücken abgeben will, die Kanalstrecke aber in eigener Regie weiterbetreiben wolle. Dabei hatte der Bund zugesagt, sich mit 50 Prozent an den Sanierungskosten der zwölf Schleusen und zwei Brücken von 41,6 Millionen Euro zu beteiligen.
Den Angaben zufolge will der Zweckverband in wenigen Monaten die ersten sechs Schleusen auf dem Abschnitt zwischen Ruhlsdorf und Wolfswinkel vom Bund übernehmen. Nach ihrer Instandsetzung sollen die restlichen sechs östlichen Schleusen saniert werden. Ziel sei es, im Herbst dieses Jahres die ersten Bauverträge abzuschließen, hieß es. Der Finowkanal verbindet die Havel mit der Oder.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 4. Februar 2021 17:00 Uhr

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