Denkmal in Potsdam erinnert an friedliche Revolution

Denkmal in Potsdam erinnert an friedliche Revolution

Ein neues Denkmal mitten in Potsdam will die Erinnerung an die friedliche Revolution wachhalten. Das Denkmal für die Potsdamer Demokratiebewegung im Herbst 1989 ist mit Stahlplatten in Form des Schriftzugs 4.11.1989 in den Boden eingelassen. In den Platten finden sich Fußabdrücke der Teilnehmer der größten Demonstration in Potsdam an jenem Tag. Mehr als 100 Menschen hinterließen nach Angaben der Stadt ihre Fußabdrücke für das Denkmal der Künstler Mikos Meininger und Frederic Urban. Außerdem sind darin Worte eingelassen, die damals auf Transparenten standen. Die Enthüllung, die für Mittwoch geplant war, fiel wegen der Corona-Krise aus. Sie soll aber nachgeholt werden.

Eine Frau fegt über das neue, noch nicht fertige Denkmal

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Eine Frau fegt über das neue, noch nicht fertige Denkmal für die Potsdamer Demokratiebewegung im Herbst 1989 auf dem Luisenplatz.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 5. November 2020 18:39 Uhr

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