Woidke begrüßt Gedenkort für Polens Opfer

Woidke begrüßt Gedenkort für Polens Opfer

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat den in Berlin geplanten Gedenkort für die polnischen Kriegsopfer als starkes Signal der Versöhnung bezeichnet. «Wir werden in der deutschen Hauptstadt einen Ort schaffen, an dem nicht nur der Schrecken des Zweiten Weltkrieges und der Opfer Polens gedacht wird, sondern an dem vor allem auch Bildungs- und Begegnungsarbeit zur gemeinsamen deutsch-polnischen Geschichte und Gegenwart geleistet wird», erklärte er am Freitag in einer Mitteilung.

Dietmar Woidke

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Dietmar Woidke (SPD) bei einer Pressekonferenz.

Woidke ist auch Koordinator für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit. Er hatte das Vorhaben von Beginn an unterstützt. Es gehe um das Erinnern, aber auch um den gemeinsamen Blick nach vorn, so der SPD-Politiker.
Der Bundestag hatte am Freitag beschlossen, dass in Berlin ein Gedenk- und Begegnungsort geschaffen werden soll, der den Opfern Polens durch Krieg und deutsche Besatzung gewidmet ist. Der Beschluss geht auf eine Initiative aus dem Jahr 2017 zurück. Woidke sicherte zu, sich gemeinsam mit dem Deutschen Polen-Institut und Fachleuten für die Ausarbeitung eines Realisierungskonzeptes einzusetzen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 30. Oktober 2020 15:56 Uhr

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