Gesundheitsverwaltung plant Tests am Hauptbahnhof und ZOB

Gesundheitsverwaltung plant Tests am Hauptbahnhof und ZOB

Reiserückkehrer aus Risikogebieten sollen sich von kommender Woche an auch am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) sowie am Berliner Hauptbahnhof auf das Coronavirus testen lassen. Das kündigte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) im RBB an. An beiden Standorten sollen demnach neue Teststellen eingerichtet werden. Sollte bis dahin eine entsprechende Verordnung der Bundesregierung ergehen, seien diese Tests auch verpflichtend, teilte die Senatsverwaltung auf Anfrage mit.

Dilek Kalayci (SPD)

© dpa

Dilek Kalayci (SPD), Berlins Gesundheitssenatorin, mit Mundschutz.

«Aktuell suchen wir nach geeigneten Räumlichkeiten und Flächen am Berliner Hauptbahnhof, damit das Land die angekündigten Corona-Tests wie gewünscht durchführen kann», hieß es vonseiten der Deutschen Bahn. Allerdings hatte der Konzern vorige Woche mitgeteilt, dass es keine direkte Bahnverbindung aus Risikogebieten nach Deutschland gebe.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Anders sieht es am ZOB aus. Dort kommen Busse etwa aus Serbien, Nordmazedonien oder Bosnien-Herzegowina an, Länder, die auf der Liste mit Risiko-Gebieten des Robert Koch-Instituts geführt werden.
Bereits seit Mittwoch können sich Reiserückkehrer vor allem aus der Türkei am Flughafen Tegel an einer neuen Teststelle testen lassen. Für Freitag war die Einrichtung einer weiteren Stelle am Flughafen Tegel geplant. Verantwortlich für die Untersuchung sind Teams der Charité. Noch sind diese Tests freiwillig. Wer allerdings keinen macht und auch anderweitig kein negatives Testergebnis vorweisen kann, muss in eine zweiwöchige Quarantäne.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 31. Juli 2020 11:53 Uhr

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