Raser flieht vor Polizei: Verdacht auf Drogeneinfluss

Raser flieht vor Polizei: Verdacht auf Drogeneinfluss

Ein Raser mit vier weiteren Personen im Wagen ist auf der Autobahn 111 der Polizei davongerauscht - und konnte erst mit Hilfe der Brandenburger Polizei gestoppt werden. Auf der Flucht brachte er mehrere andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Der 33-Jährige war laut Polizeimitteilung in der Nacht auf Sonntag «mit sehr hoher Geschwindigkeit» in einem Pickup Richtung Autobahndreieck Oranienburg unterwegs, als ihn eine Zivilstreife kurz hinter der Ausfahrt Waidmannsluster Damm bemerkte. Er habe das Blaulicht und Martinshorn der Polizisten ignoriert und sei über eine längere Strecke geflohen.

Polizei

© dpa

Ein Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht fährt über eine Straße in Kiel.

Andere Verkehrsteilnehmer mussten den Angaben zufolge ausweichen und stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Erst kurz vor dem Autobahndreieck Oranienburg konnten die Zivilkräfte dem Fahrzeug gemeinsam mit einem Funkwagen der Brandenburger Polizei den Weg abschneiden. Der Raser habe noch versucht zu entkommen und sei gegen den Wagen der Zivilstreife gefahren. Den Angaben zufolge wurden dem 27-jährigen Beifahrer Handschellen angelegt, weil er sich heftig gegen die Festnahme wehrte.
Im Pickup befanden sich noch ein 26-jähriger Mann und drei Frauen im Alter von 21, 27 und 29 Jahren. Eine Atemalkoholkontrolle beim Fahrer ergab einen Wert von 0,4 Promille. Laut Polizei besteht der Verdacht, dass er auch Drogen genommen hatte. Der Mann hatte keine Personalpapiere dabei, sein Wagen wurde beschlagnahmt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 21. Juni 2020 15:23 Uhr

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