Berliner Flughäfen: Bestenfalls ein Drittel der Passagiere

Berliner Flughäfen: Bestenfalls ein Drittel der Passagiere

Der Luftverkehr in Berlin wird durch die Corona-Krise auf das Niveau der 90er Jahre zurückgeworfen. Seit Januar gab es rund sechs Millionen Fluggäste. «Ich wäre froh, wenn wir dieses Jahr zweistellig würden», sagte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup am Mittwoch. Weniger als zehn Millionen Fluggäste hatte es in Tegel und Schönefeld zuletzt 1993 gegeben, als es 9,7 Millionen waren. 2019 waren es 35,6 Millionen.

Berlins Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup

© dpa

Engelbert Lütke Daldrup spricht im Flughafen Tegel bei einem Pressetermin.

Weil in der Corona-Krise inzwischen wieder mehr Reisefreiheit herrscht, gab das Unternehmen am Mittwoch seinen Plan auf, den Flughafen Tegel vorübergehend vom Netz zu nehmen. Zwar gab es am Mittwoch nur 17 Starts und Landungen an beiden Flughäfen, Mitte Juni würden aber täglich etwa 40 erwartet, Ende Juli dann mehr als 100.
Damit erreiche man die Marke von 20 000 Passagieren am Tag - dann reiche wegen der Corona-Abstandsvorgaben Schönefeld allein nicht mehr. «Und damit haben wir die Situation, dass wir bei der Kapazität wieder auf beide Flughäfen schauen müssen.»
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 3. Juni 2020 16:56 Uhr

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