Investitionsbank: Knapp 24 000 Hilfsanträge bearbeitet

Investitionsbank: Knapp 24 000 Hilfsanträge bearbeitet

Die Investitionsbank des Landes Brandenburg hat bislang nach eigenen Angaben 23 735 Anträge auf Corona-Hilfe bearbeitet. Damit seien mehr als ein Drittel aller Anträge nunmehr bewilligt, teilte der ILB-Vorstandsvorsitzende Tillmann Stenger am Montag auf Anfrage in Potsdam mit. Mehr als 230 Millionen Euro seien bislang ausgezahlt worden. «Ich bin optimistisch, dass wir im April alle Anträge abgearbeitet haben werden, die bis jetzt eingegangen sind», erklärte er.

Auch über die Osterfeiertage von Karfreitag bis Ostermontag waren nach seinen Angaben Mitarbeiter der ILB im Einsatz. Eingegangen sind demnach bis zum Mittag am Ostermontag 66 326 Anträge.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Das Land rechnet mit Anträgen im Umfang von rund 600 Millionen Euro, die für die Hilfe für Klein- und Kleinstbetriebe sowie Freiberufler benötigt werden. Bei weiterem Bedarf soll aufgestockt werden. Jeder, der einen korrekten Antrag stellt, soll laut Zusage von Wirtschaftsministerium und ILB Soforthilfen erhalten, um erste finanzielle Probleme zu lindern.
Durchschnittlich geht es bei den Anträgen um einen Betrag von etwa 10 000 Euro als Hilfe. Zu 85 Prozent sind es nach den Angaben Betriebe mit bis zu 15 Mitarbeitern, die Geld beantragen. Antragsschluss ist der 31. Mai 2020.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 13. April 2020 14:20 Uhr

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