Hubschrauber der Flugbereitschaft bleiben in Tegel

Hubschrauber der Flugbereitschaft bleiben in Tegel

In Berlin-Tegel sollen auch nach der Schließung des Flughafens Hubschrauber der Flugbereitschaft der Bundesregierung starten und landen. Die drei Cougar-Maschinen sollen voraussichtlich bis 2029 auf dem militärischen Teil des heutigen Flughafenareals bleiben. Am Donnerstag machte ein Sprecher deutlich, in welchem Umfang dort geflogen wird: In den knapp drei Jahren von Januar 2016 bis November 2018 flogen die Hubschrauber 156 Missionen, etwa um die Bundeskanzlerin zu transportieren.

Der neue Hauptstadtflughafen BER soll nach jahrelangen Verzögerungen im Oktober 2020 in Betrieb gehen. Tegel verliert ein halbes Jahr später seine Betriebserlaubnis. Für Hubschrauberlandeplätze gelten andere Rechtsgrundlagen.
Das Verteidigungsministerium hatte am Dienstag mitgeteilt, die vollständige Verlegung der Flugbereitschaft sei davon abhängig, wann das neue Regierungsterminal in Schönefeld gebaut wird. Die Bundesregierung hatte vergangene Woche die Pläne für das 344-Millionen-Euro-Projekt vorerst gestoppt. Staatsgäste sollen an einem vor einem Jahr fertiggestellten Abfertigungsgebäude empfangen werden, das eigentlich als Übergangslösung für wenige Jahre gedacht war.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 12. Dezember 2019 15:40 Uhr

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