Rund 40 000 Schutzsuchende 2018 in Brandenburg registriert

Rund 40 000 Schutzsuchende 2018 in Brandenburg registriert

In Brandenburg haben Ende vergangenen Jahres 39 480 Menschen Schutz vor Krieg oder Verfolgung gesucht. Mehr als 22 000 von ihnen besaßen einen anerkannten Schutzstatus, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. Jeder dritte Schutzsuchende in Brandenburg war demnach syrischer Staatsbürger (32 Prozent). 16 Prozent waren Afghanen, Iraker bildeten nur einen Anteil von einem Prozent. Bei rund der Hälfte der Menschen (52 Prozent) betrug die Aufenthaltsdauer drei bis sechs Jahre.

Bundesweit waren 1,8 Millionen Schutzsuchende registriert - rund sechs Prozent mehr (101 000 Menschen) als ein Jahr zuvor, teilten die Statistiker mit. Als Schutzsuchende gelten Ausländer, die sich unter Berufung auf humanitäre Gründe in Deutschland aufhalten. Der Großteil der Menschen, nämlich 71 Prozent, ist den Angaben zufolge seit Anfang des Jahres 2014 nach Deutschland eingereist. Rund 1,3 Millionen Menschen hatten einen anerkannten Schutzstatus - 11 Prozent mehr als im Vorjahr.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 18. Juli 2019 14:30 Uhr

Weitere Meldungen