Netzhoppers stellen Anschluss ans Tabellenmittelfeld her

Netzhoppers stellen Anschluss ans Tabellenmittelfeld her

Die Netzhoppers KW-Bestensee haben nach schwachem Saisonstart Anschluss ans Tabellen-Mittelfeld der Volleyball-Bundesliga gefunden. «Es ist nicht einfach in dieser Liga zu punkten, wenn man sieht, wie viele Mannschaften da auf Augenhöhe sind», sagte Trainer Mirko Culic heilfroh darüber, dass sein Team am Samstag beim Aufsteiger Grizzlys Giesen mit 3:1 (25:21, 25:23, 20:25, 25:21) den zweiten Sieg in Folge verbucht hatte. Diese Mini-Erfolgsserie steht aber schon wieder auf der Kippe, ist doch am Samstag (1900 Uhr) der deutsche Meister Berlin Volleys in Bestensee zu Gast.

Mirko Culic leitet seine Mannschaft an

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Trainer Mirko Culic vom KW Bestensee leitet seine Mannschaft an. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv

Für das Berlin-Brandenburg-Derby tankten die Netzhoppers bei der Partie vor 1023 Zuschauern in Hildesheim jedoch eine Menge Selbstvertrauen. «Der Kampfgeist hat entschieden. Wir wollten den Sieg einfach mehr», sagte Culic. Den Giesenern half nicht, dass sie mit dem Finnen Antti Poikela im Außenangriff überraschend einen neuen Spieler einsetzten, der erst seit fünf Tagen mittrainiert.
Bei den Netzhoppers erweist sich immer mehr als Vorteil, dass ihre Offensivaktionen nicht allein auf einen einzigen Topangreifer zugeschnitten sind. So punkteten Casey Schouten (16), Dirk Westphal (14), Kenneth Rooney und Jan Jalowietzki (je 12) nahezu gleichwertig gegen die Niedersachsen. Und mit dem zuvor am Sprunggelenk verletzten Theo Timmermann wird in Kürze noch eine weitere Offensivkraft zurückerwartet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 9. Dezember 2018 11:40 Uhr

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