Streit um EU-Förderung: Kuhn sieht Einlenken in Brüssel

Streit um EU-Förderung: Kuhn sieht Einlenken in Brüssel

Die befürchteten drastischen Kürzungen bei der EU-Förderung für die deutsch-polnische Grenzregion sollen wieder rückgängig gemacht werden. Das sagte Werner Kuhn, CDU-Europaabgeordneter aus Mecklenburg-Vorpommern, der Deutschen Presse-Agentur nach Gesprächen mit dem EU-Kommissar für Haushalt und Personal, Günther Oettinger, in Brüssel. Dieser habe entsprechende «Umschichtungen im EU-Haushalt» zugesichert, erklärte Kuhn am Mittwoch. Zudem müsse das EU-Parlament darüber noch beraten. Hintergrund sind Vorschläge aus der EU-Kommission.

Werner Kuhn

© dpa

Werner Kuhn, CDU-Europaabgeordneter aus Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/Archiv

Danach sollen die Förderregionen entlang der Grenzen ab 2021 stark verkleinert und Zuschüsse um bis zu zwei Drittel gekürzt werden. Dagegen regt sich Protest, wie in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, wo sich die Kommunalgemeinschaft Pomerania darum kümmert. «Im europäischen Einigungsprozess sind solche gemeinsame Projekte ungeheuer wichtig», sagte Kuhn. An diesem Freitag berät die Pomerania-Gemeinschaft auf ihrem Jahrestreffen in Löcknitz.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 28. November 2018 09:40 Uhr

Weitere Meldungen