Größter künstlicher See: Ex-Tagebau bereit für Flutung

Größter künstlicher See: Ex-Tagebau bereit für Flutung

Im stillgelegten Tagebau Cottbus-Nord sind alle technischen Voraussetzungen geschaffen, um Deutschlands größten künstlichen See entstehen zu lassen.

Eine Braunkohlegrube

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Blick über den ehemaligen Braunkohletagebau Cottbus-Nord. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Die Fläche sei bereit für die Flutung, teilte der Tagebaubetreiber Leag auf dpa-Anfrage mit. Trotzdem könne noch kein Wasser fließen, denn es fehle die Behörden-Entscheidung zu einem Planfeststellungsverfahren.

Trockenheit verschiebt Flutungsbeginn

Ein positiver Beschluss ist die Voraussetzung dafür, dass die Grube bei Cottbus geflutet werden darf. Unlängst hatte das Landesbergamt in Aussicht gestellt, noch in diesem Jahr zu entscheiden. Ein weiterer Punkt: Die monatelange Trockenheit in Brandenburg führte zu niedrigen Wasserständen in Flüssen. Sie könnte den Flutungsbeginn nach hinten verschieben, denn das Wasser soll aus der Spree kommen.

Flutung der Cottbuser Ostsee dauert Jahre

Aus der Ende 2015 planmäßig stillgelegten Braunkohlegrube soll einmal der größte künstliche See Deutschlands werden, der dann Cottbuser Ostsee heißen wird. Es wird voraussichtlich einige Jahre dauern, bis die Fläche mit Wasser gefüllt ist.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 29. Oktober 2018