Woidke: Koalitionsstreit überlagerte SPD-Wahlkampf in Bayern

Woidke: Koalitionsstreit überlagerte SPD-Wahlkampf in Bayern

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat den Ausgang der Bayernwahl auch auf Koalitionsstreitigkeiten in Berlin zurückgeführt. «Das Ergebnis zeigt vor allem eines: Die Menschen wollen nicht, dass sich Regierende mit sich selber beschäftigen, dass es Streit gibt», sagte Woidke am Sonntag in Potsdam. Das, was die CSU in Berlin in den vergangenen Monaten «getrieben» habe, sei offensichtlich bei den Menschen nicht gut angekommen und habe dem Land geschadet.

Dietmar Woidke (SPD)

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Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg. Foto: Soeren Stache/Archiv

Über den bayerischen SPD-Wahlkampf sagte Woidke: «Natascha Kohnen hat einen sehr sehr guten Wahlkampf gemacht. Aber diese Berliner Ereignisse haben natürlich vieles überlagert.»
Nach den Hochrechnungen von ARD und ZDF (18.25 Uhr) kommt die CSU nur noch auf 35,3 bis 35,4 Prozent. Die SPD halbiert ihr Ergebnis von 2013 und landet bei 9,6 bis 9,9 Prozent.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 14. Oktober 2018 20:40 Uhr

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