Rezeptfälschung und Betrug: Durchsuchung bei Zollbeamtem

Rezeptfälschung und Betrug: Durchsuchung bei Zollbeamtem

In Berlin wird gegen einen 57-jährigen Zollbeamten wegen des Verdachts der Rezeptfälschung und des Abrechnungsbetruges ermittelt.

Das Wappen der Polizei Berlin auf einer Polizei-Uniform

© dpa

Das Wappen der Polizei Berlin auf einer Polizei-Uniform.

Der Man soll seit 2016 gefälschte Rezepte für teure Krebsmedikamente im Wert von mehr als 10 000 Euro pro Packung sowohl bei seiner Krankenversicherung als auch bei seiner Beihilfestelle abgerechnet haben, wie das Landeskriminalamt (LKA) und die Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch (03. März 2021) mitteilten. Bisherigen Ermittlungen zufolge beläuft sich der Schaden auf mehr als 150 000 Euro.
Am Dienstagmorgen wurden sowohl die Wohnung des Mannes in Wedding als auch seine Dienstanschrift in Zehlendorf durchsucht. Der Verdacht habe sich durch Beweismittel erhärtet, die bei der Wohnungsdurchsuchung gefunden worden seien. Staatsanwaltschaft und LKA machten zunächst keine Angaben, was genau gefunden wurde. Sichergestellt worden seien ein vierstelliger Bargeldbetrag und ein Auto. Die Eigentumswohnung des Tatverdächtigen sei durch Eintragung im Grundbuch gesichert worden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 3. März 2021 12:21 Uhr

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