Nach Anschlag auf A100: Ermittlungen gehen weiter

Nach Anschlag auf A100: Ermittlungen gehen weiter

Nach dem Anschlag auf der Berliner Stadtautobahn gehen die Ermittlungen weiter. Ein 30-jähriger Iraker soll mit einem Auto gezielt Fahrzeuge gerammt haben. «Es wird weiter ermittelt», sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Martin Steltner, am Freitagmittag. Der Verdächtige habe sich bisher nicht geäußert.

Anschlag auf Autobahn

© dpa

Blick auf die Berliner Stadtautobahn A100 in Höhe der Ausfahrt Alboinstraße.

Der abgelehnte Asylbewerber soll am Dienstagabend auf der A100 Jagd auf Motorradfahrer gemacht haben. Sechs Menschen wurden verletzt, drei davon schwer. Ein lebensgefährlich verletzter Feuerwehrmann liegt noch auf der Intensivstation, wie ein Feuerwehrsprecher sagte.
Ermittelt wird wegen versuchten Mordes in mindestens drei Fällen. Behörden hatten von einem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag gesprochen, aber auch von Hinweisen auf psychische Labilität. Nach einer psychiatrischen Begutachtung wird bei dem Iraker von einem «bizarren, religiösen Wahn» ausgegangen. Der Mann wurde in der Psychiatrie im Maßregelvollzug untergebracht.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 21. August 2020 14:17 Uhr

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