13 Fahrzeuge in Flammen: Brandstiftung vermutet

13 Fahrzeuge in Flammen: Brandstiftung vermutet

In Berlin haben in der Nacht zu Samstag mehrere Autos gebrannt. Insgesamt zwölf Fahrzeuge standen kurz nach Mitternacht in Neu-Hohenschönhausen in Flammen, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Anwohner hatten das Feuer an den parkenden Autos in der Zingster Straße bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr niemand, 18 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung. Anzeichen auf einen politischen Hintergrund gebe es nach ersten Ermittlungen nicht.

Brennendes Auto

© dpa

Brennendes Auto.

Um kurz nach 2.00 Uhr rückte die Feuerwehr am Samstagmorgen zu einem brennenden Lastwagen nach Kreuzberg aus. Das in der Charlottenstraße abgestellte Fahrzeug wurde von den Einsatzkräften gelöscht, verletzt wurde durch die Flammen niemand. Weitere Fahrzeuge wurden nicht beschädigt. Ein Brandkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.
In der Hauptstadt brennen nachts immer wieder Autos. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen. Die Polizei verzeichnete in diesem Jahr bisher 100 Fälle von Brandstiftungen, bei denen insgesamt 112 Fahrzeuge beschädigt oder zerstört wurden (Stand 30. April).

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 23. Mai 2020 11:47 Uhr

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