Einbrüche in Berliner Wohnungen: Angeklagter gesteht

Einbrüche in Berliner Wohnungen: Angeklagter gesteht

Ein 38-Jähriger, der für sechs Einbrüche in Wohnungen innerhalb von rund zwei Monaten verantwortlich sein soll, hat vor dem Berliner Landgericht gestanden. In allen Fällen habe er sich durch das Einwerfen einer Terrassentür oder eines Fensters Zutritt zu den Räumlichkeiten verschafft, erklärte der Mann am Montag zu Prozessbeginn. Laut Anklage entwendete er unter anderem Bargeld, Münzen, Schmuck, Handys, Brillen und auch eine Kinderspardose mit 450 Euro.

Justitia

© dpa

Eine goldfarbene Justitia-Figur.

Die Serie von Einbrüchen in Erdgeschoss- und Hochparterrewohnungen begann im Januar 2018 in Berlin-Lichtenrade. In fünf Fällen habe der Angeklagte mit einem Kleinpflasterstein eine Scheibe eingeworfen, so die Staatsanwaltschaft. Insgesamt habe er Beute im Wert von etwa 6000 Euro gemacht.
Der Bauhelfer erklärte, in einem Fall sei der Einbruch gescheitert. Bei einer anderen Tat habe er «nichts Mitnehmenswertes gefunden». Die Beute aus den vier weiteren Einbrüchen habe er für sich verwendet oder verkauft, um seinen damaligen Drogenkonsum zu finanzieren. «Es tut mir leid, ich bitte um Entschuldigung», so der vorbestrafte Angeklagte. Der Prozess wird am 28. Februar fortgesetzt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 24. Februar 2020 13:54 Uhr

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