Mann wird in U-Bahnhof angegriffen: Staatsschutz ermittelt

Mann wird in U-Bahnhof angegriffen: Staatsschutz ermittelt

Ein aggressiver Mann hat in Neukölln einen U-Bahn-Fahrgast attackiert und verletzt.

Das Wappen der Berliner Polizei an einer Polizeijacke

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«Das Tatmotiv kann möglicherweise in Zusammenhang mit dem Kurdenkonflikt stehen», sagte eine Polizeisprecherin - daher habe der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Der 24-Jährige habe am Bahnhof Hermannplatz am Sonntagmorgen (13. Oktober 2019) in einem Zug der Linie U8 beim Einsteigen einen Mann getreten. Der 32-jährige Fahrgast packte daraufhin den Angreifer.
Es entwickelte sich eine Rauferei zwischen beiden, die sich auf den Bahnsteig verlagerte. Dabei erlitt der Angegriffene unbemerkt einen Stich in den Rücken. Fahrgäste griffen in die Auseinandersetzung ein. Sicherheitsmitarbeiter der BVG hielten den offenbar betrunkenen Angreifer fest und übergaben ihm der Polizei. Der verletzte Fahrgast kam in ein Krankenhaus, wo die Stichwunde genäht werden musste.
Nach Angaben der Polizei besteht keine Lebensgefahr. In welcher Weise der Kurdenkonflikt eine Rolle spielen könnte, teilten die Beamten nicht mit. Der genaue Hergang war zunächst unklar. Der Angegriffene hat die deutsche Staatsangehörigkeit, der Angreifer ist Iraker. Die Polizei sucht Zeugen. Wer den Vorfall beobachtet hat, insbesondere den Anfang, wird gebeten, sich beim polizeilichen Staatsschutz oder einem beliebigen Polizeirevier zu melden.
Das Blaulicht
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 14. Oktober 2019 08:28 Uhr

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