Autodiebstähle rückläufig: Berlin bleibt aber «Brennpunkt»

Autodiebstähle rückläufig: Berlin bleibt aber «Brennpunkt»

Im vergangenen Jahr sind in Berlin deutlich weniger Autos gestohlen worden als noch 2017.

Autodiebstahl

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3813 Pkw verschwanden dauerhaft, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Statistik des Bundeskriminalamts (BKA) hervorgeht. Im Jahr zuvor waren es noch 4620, ein Rückgang um 17,5 Prozent. Im Ländervergleich ist Berlin vor Hamburg dennoch am meisten von Autodiebstahl betroffen. Die Hauptstadt sei «Brennpunkt der Kfz-Kriminalität», heißt es in dem Bericht. Pro 100 000 zugelassene Pkw verschwanden in Berlin 315, in Hamburg 127.
Dass mehrere östliche Bundesländer überdurchschnittlich belastet sind, dürfte laut BKA-Bericht darauf zurückzuführen sein, dass von dort aus «ein schneller Transport in die im Osten Europas gelegenen Absatzmärkte möglich ist». Nach wie vor werde die internationale Kfz-Verschiebung von hoch qualifizierten, spezialisierten und zumeist arbeitsteilig agierenden Tätergruppierungen dominiert, hieß es weiter.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 20. September 2019 14:46 Uhr

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