Serie von brutalen Straftaten: Prozess vertagt

Serie von brutalen Straftaten: Prozess vertagt

Ein 21-Jähriger, der seine damalige Freundin drei Jahre lang misshandelt und zudem in einem Streit auf der Straße einen Passanten lebensgefährlich verletzt haben soll, muss sich seit Dienstag (02. April 2019) vor dem Berliner Landgericht verantworten.

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Weil die Verteidiger zum Auftakt die Besetzung des Gerichts rügten, wurde die Verhandlung noch vor Verlesung der Anklage auf den 9. April vertagt.
Dem Angeklagten werden 17 Straftaten zu Lasten seiner ehemaligen Freundin zur Last gelegt. Er soll sie geschlagen, getreten, bedroht und in zwei Fällen vergewaltigt haben. Der 21-Jährige soll zudem im Juni 2018 einen Passanten zu Boden gebracht und gezielt gegen den Kopf des Mannes getreten haben. Der Geschädigte habe zuvor einer Begleiterin des Angeklagten, die laut geweint und geschrien habe, Hilfe angeboten. In diesem Fall geht die Staatsanwaltschaft von einem versuchten Mord aus. Für den Prozess sind 16 weitere Tage bis Ende Juni terminiert.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 2. April 2019 15:43 Uhr

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