Tote Feuerwehrleute: Angeklagter räumt Schuld ein

Tote Feuerwehrleute: Angeklagter räumt Schuld ein

Im Prozess um den tragischen Tod von zwei Feuerwehrleuten hat der angeklagte Lastwagenfahrer seine Schuld an dem Unfall eingeräumt.

Trauerfeier für tote Feuerwehrleute

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Die Trauerfeier in Kloster Lehnin für die bei einem Einsatz auf der A2 ums Leben gekommenen Feuerwehrleute.

«Ich bin allein für den Tod von zwei Feuerwehrleuten und die Verletzung eines weiteren Feuerwehrmannes verantwortlich», hieß es in einer vom Verteidiger des 57-Jährigen am Mittwoch (5. Dezember 2018) vor dem Amtsgericht Brandenburg/Havel verlesenen Erklärung. Allerdings könne er sich an die Ereignisse kurz vor dem Unfall nicht erinnern. Daher könne er nicht ausschließen, dass er am Steuer kurzzeitig eingeschlafen war.
Laut Anklage soll der Berliner am 5. September mit seinem Sattelzug auf der Autobahn A2 mit überhöhter Geschwindigkeit in eine Unfallstelle gerast sein. Dabei rammte er einen Polizeiwagen und zwei Feuerwehrfahrzeuge. Ein Feuerwehrwagen kippte um und begrub zwei 23 und 38 Jahre alte Feuerwehrmänner unter sich. Ein weiterer Feuerwehrmann wurde schwer verletzt. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft war der Lastwagenfahrer übermüdet. Der 57-Jährige ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 5. Dezember 2018 11:38 Uhr

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