Angeklagter schweigt zu Überfällen auf Wettbüros

Angeklagter schweigt zu Überfällen auf Wettbüros

Ein 23-Jähriger soll für zwei Überfälle auf Wettbüros in Reinickendorf mitverantwortlich sein.

Polizeifahrzeug im Einsatz

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Fünf Monate nach seiner Verhaftung schwieg der Angeklagte am Mittwoch (26. September) vor dem Landgericht zu den Vorwürfen. Er soll mit Komplizen rund 10 000 Euro erbeutet haben. In einem Fall sei ein Angestellter geschlagen und verletzt worden. Der Verteidiger erklärte zu Prozessbeginn am Mittwoch, sein Mandant habe beide Taten nicht begangen.
Zwei Männer hatten am Heiligabend 2017 in einem Wettbüro einen Mitarbeiter mit einem Schlagstock und einem Messer bedroht. Sie hätten den Geschädigten gezwungen, den Safe zu öffnen, heißt es in der Anklage. Die Täter seien mit einer Beute von 2500 Euro entkommen. Im April 2018 soll der 23-Jährige mit bislang unbekannten Mittätern ein weiteres Wettbüro überfallen und etwa 7500 Euro geraubt haben.
Videoaufnahmen von den Tatorten hatten zur Verhaftung des 23-Jährigen geführt. Sein Verteidiger erklärte, es gebe keine DNA-Spuren oder Fingerabdrücke, die seinen Mandanten belasteten. «Es hat ihn auch kein Augenzeuge an einem der Tatorte gesehen.» Der Prozess wegen schweren Raubes und Körperverletzung geht am 28. September weiter.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 26. September 2018 16:46 Uhr

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