Beinahe tödlicher Messerstich: 19-Jähriger schweigt

Beinahe tödlicher Messerstich: 19-Jähriger schweigt

Ein 19-Jähriger soll in einem banalen Streit mit drei Brüdern vor einem Spätkauf in Britz einen 20 Jahre alten Mann lebensgefährlich verletzt haben.

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Knapp acht Monate nach dem mutmaßlichen Messerangriff hat der Angeklagte am 29. Mai vor dem Landgericht zu den Vorwürfen geschwiegen. Dem aus Syrien stammenden Mann wird unter anderem versuchter Totschlag zur Last gelegt.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 19-Jährige mit zwei gesondert verfolgten Mittätern unterwegs war, als es auf der Straße zu einem Streit mit drei Brüdern gekommen ist. Die Gruppe um den Angeklagten soll nach den Ermittlungen die Kontrahenten zunächst mit Fäusten geschlagen und sie mit Glasflaschen beworfen haben. Der 19-Jährige habe im weiteren Verlauf ein Klappmesser gezogen und «in Tötungsabsicht gezielt» auf einen Gegner eingestochen.
Der 20-Jährige wurde bei dem blutigen Streit Anfang Oktober 2017 laut Anklage an Lunge und Herz verletzt. Er sei nur durch eine Notoperation gerettet worden. Der Prozess geht am 1. Juni weiter. 
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 29. Mai 2018 14:25 Uhr

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