Senat beschließt Verschärfung der Corona-Maßnahmen

Senat beschließt Verschärfung der Corona-Maßnahmen

Auf die Menschen in Berlin kommt erneut eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen zu.

2G-Regel

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Vor einer Bar steht ein Hinweisschild, welches auf den Einlass nach der 2G-Regel hinweist.

Dazu zählen strengere Obergrenzen bei Veranstaltungen, Kontaktbeschränkungen bei privaten Treffen und strengere Regeln für Clubs und Diskotheken. Das hat der Senat bei einer Sondersitzung am Freitag (03. Dezember 2021) beschlossen, nachdem sich Bund und Länder bei einer Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag auf strengere Corona-Regeln verständigt hatten. Die neue Regelungen sollen ab kommenden Mittwoch (08. Dezember 2021) gelten.

Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte

Treffen, an denen nicht geimpfte und nicht genesene Personen teilnehmen, sind in Berlin künftig auf den eigenen Haushalt sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts beschränkt. Stärker beschränkt wird auch die Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen. So gilt für draußen künftig eine Obergrenze von 5000 Teilnehmern, in geschlossenen Räumen von 2500 Teilnehmern. Das sind strengere Vorgaben als die, auf die sich Bund und Länder geeinigt hatten. Danach dürfen bei Großveranstaltungen künftig maximal 30 bis 50 Prozent der Platzkapazität genutzt werden. Im Freien dürfen es laut Bund-Länder-Beschluss höchstens 15.000 Besucher sein, in Innenräumen höchstens 5000.

2G-Pflicht im Einzelhandel bereits in Kraft

Einige Regeln, auf die sich Bund und Länder geeinigt hatten, gelten in Berlin bereits. Dazu gehört zum Beispiel die generelle Maskenpflicht in Schulen und 2G im Handel: Zu den meisten Geschäften haben schon jetzt nur Geimpfte und Genesene Zutritt. Ein negatives Testergebnis reicht nicht mehr.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 3. Dezember 2021 13:53 Uhr

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