Corona-Infektion als Dienstunfall: Fünf Polizisten anerkannt

Corona-Infektion als Dienstunfall: Fünf Polizisten anerkannt

Bei der Berliner Polizei haben nach Informationen der «Morgenpost» 16 Einsatzkräfte beantragt, ihre Corona-Infektion als Dienstunfall anzuerkennen. Bei fünf Beamten sei positiv entschieden worden, berichtete die Zeitung am 27. März 2021 und bezog sich auf eine bislang unveröffentlichte Antwort der Innenverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der CDU.

Ein Polizei-Schild hängt an einem Polizeipräsidium

© dpa

Ein Polizei-Schild hängt an einem Polizeipräsidium.

Ist die Erkrankung anerkannt, übernehme das Land die Behandlungskosten, hieß es. Bei den abgelehnten elf Anträgen hätten die rechtlichen Voraussetzungen gefehlt. Laut Antwort wird demnach ein Dienstunfall bei einer Corona-Infektion anerkannt, «wenn im Zusammenhang mit einem dienstlichen Ereignis ein durch das Robert Koch-Institut definierter Kontakt der Kategorie eins zu einer entsprechend infizierten Person stattgefunden hat».
Der Vorsitzende der oppositionelle CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Burkard Dregger, sagte der «Morgenpost», er sei zufrieden, dass der Dienstherr seinen Fürsorgepflichten nachkomme. «Es braucht aber ähnliche Regelungen für Feuerwehr, Ordnungsämter und die Angestellten der Polizei.» Das forderte laut Bericht auch Norbert Cioma, Berliner Landeschef der Gewerkschaft der Polizei (GdP).

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 27. März 2021 18:57 Uhr

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